Ein europaweit gesuchter 36-Jähriger ist am Grenzübergang Weil am Rhein–Autobahn von der Schweiz an Deutschland ausgeliefert worden. Gegen den deutschen Staatsangehörigen liegt ein Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern vor.
Wie die Bundespolizei am Dienstag, 20. Oktober, mitteilte, übergaben die Schweizer Behörden den Mann bereits am Montagmorgen an die deutschen Einsatzkräfte.
Weitere Staatsanwaltschaften suchten nach dem Mann
Neben dem Untersuchungshaftbefehl lagen mehrere Aufenthaltsermittlungen verschiedener Staatsanwaltschaften vor.
Dabei ging es um Verfahren wegen Unterschlagung, Trunkenheit im Verkehr und Entziehung Minderjähriger. Das bedeutet, dass die Behörden den Aufenthaltsort des Mannes im Zusammenhang mit diesen Verfahren feststellen wollten.
Die Bundespolizei nahm den 36-Jährigen nach der Übergabe vorläufig fest.
Nach Gerichtstermin in Justizvollzugsanstalt gebracht
Anschließend wurde der Mann einem Richter am Amtsgericht vorgeführt. Danach brachten ihn die Einsatzkräfte in eine Justizvollzugsanstalt.
Weitere Einzelheiten zu den Tatvorwürfen oder den laufenden Ermittlungsverfahren teilte die Bundespolizei nicht mit.
Für den 36-Jährigen gilt die Unschuldsvermutung.

