Nach dem Großbrand von einem Wohnhaus in Oppenau ist das Gebäude einsturzgefährdet und bleibt bis auf Weiteres abgesperrt. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden inzwischen auf rund 400.000 Euro. Die Ursache des Feuers ist weiterhin unklar.
Das Feuer war am Freitag, 16. Oktober 2026, gegen 10:20 Uhr in einem Wohnhaus in der Lindenstraße ausgebrochen. Mehrere Nachbarn bemerkten Rauch und alarmierten die Feuerwehr.
Polizei untersucht mögliche Explosionsgeräusche
Zeugen hatten während des Brandes Knall- oder Explosionsgeräusche wahrgenommen. Ob diese mit der Entstehung des Feuers zusammenhängen, ist bislang nicht geklärt.
Spezialisten der Kriminaltechnik untersuchen inzwischen den Brandort. Ob zusätzlich ein Brandsachverständiger hinzugezogen wird, steht noch nicht fest.
Das einsturzgefährdete Gebäude wurde von der Polizei beschlagnahmt und mit einem Bauzaun abgesichert. Es ist bis auf Weiteres nicht bewohnbar.
Verletzter Bewohner konnte Krankenhaus verlassen
Ein Bewohner wurde bei dem Brand leicht verletzt und wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.
Nach Angaben der Polizei konnte er die Klinik inzwischen wieder verlassen. Weitere Bewohner befanden sich beim Ausbruch des Feuers nicht im Haus.
Während der Löscharbeiten musste die B28 für etwa eine Stunde vollständig gesperrt werden.
Polizei sucht Zeugen des Brandausbruchs
Die Ermittler bitten insbesondere Menschen um Hinweise, die den Brand unmittelbar nach seinem Ausbruch beobachtet haben.
Zeugen können sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0781 21-2820 melden.
Die genaue Brandursache wird weiterhin untersucht.

