(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Polizeipräsidium Freiburg
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Mehrere Fahrzeuge sind in einer Nacht in Weil am Rhein in Brand gesetzt worden. Die Polizei geht nach derzeitigem Ermittlungsstand von Brandstiftung aus und hält einen Zusammenhang zwischen den Taten für wahrscheinlich. Der Schaden wird auf knapp 120.000 Euro geschätzt. Tatverdächtige wurden bislang nicht ermittelt.

Der erste Brand wurde am Freitag, 18. September, gegen 23.40 Uhr in der Gustave-Fecht-Straße gemeldet. Kurz darauf brannte ein weiteres Fahrzeug in der Bergstraße. Beim Eintreffen der Feuerwehr standen beide Autos bereits vollständig in Flammen. Jeweils ein daneben geparktes Fahrzeug wurde durch die Hitze ebenfalls beschädigt.

Gegen 2.30 Uhr am Samstag wurde ein weiterer brennender Pkw in der Lörracher Straße gemeldet. Auf der Anfahrt entdeckten die Einsatzkräfte etwa 200 Meter entfernt außerdem einen Brand an einem Wohnmobil. Beide Feuer konnten schnell gelöscht werden.

Kurz nach 6 Uhr folgte ein weiterer Fahrzeugbrand in der Mittleren Straße. In derselben Nacht wurde nach Angaben der Polizei zudem versucht, eine Gartenhütte in der Kleingartenanlage Torgaß anzuzünden.

Polizei sucht nach Hinweisen und Videos

Trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen, bei denen auch die Bundespolizei unterstützte, konnte bislang kein Tatverdächtiger ermittelt werden. Das Kriminalkommissariat Lörrach hat die Ermittlungen übernommen.

Die Polizei sucht Menschen, die an den Tatorten verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben. Anwohner werden außerdem gebeten, Aufnahmen privater Videoüberwachungsanlagen zu prüfen. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Lörrach unter 07621 176-0 sowie der Kriminaldauerdienst rund um die Uhr unter 0761 882-2880 entgegen.

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