KREIS LÖRRACH

Lörrach plant ab 2027 einen jährlichen Aktionstag für den Stadtwald

Die Stadt Lörrach möchte ihren Stadtwald stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken. Ab 2027 könnte es deshalb jedes Jahr einen Aktionstag mit Führungen, Informationen und Mitmachangeboten geben. Ergänzend ist eine Informationskampagne geplant, die über den Wald als Lebensraum, Erholungsort und wichtigen Bestandteil des Klimaschutzes aufklären soll.

Die Stadtverwaltung hat dafür gemeinsam mit den zuständigen Revierleitungen des Landratsamtes Lörrach ein Konzept entwickelt. Vorgeschlagen wird eine Veranstaltung rund um den Internationalen Tag des Waldes am 21. März oder den Tag des Baumes am 25. April.

Ein konkreter Veranstaltungstermin steht noch nicht fest.

Führungen und Mitmachaktionen im Wald

Der geplante Aktionstag soll Menschen unterschiedlicher Altersgruppen die Möglichkeit geben, den Lörracher Stadtwald besser kennenzulernen.

Denkbar sind geführte Waldspaziergänge, Exkursionen, Informationsstände und praktische Mitmachaktionen.

Dabei sollen Fachleute aus der Forstwirtschaft erklären, welche Aufgaben sie im Stadtwald übernehmen, wie der Wald gepflegt wird und vor welchen Herausforderungen er steht.

Auch örtliche Vereine und Organisationen könnten sich beteiligen. Bereits bestehende Angebote sollen nach Möglichkeit eingebunden werden.

Informationen auch für Menschen, die nicht teilnehmen können

Zusätzlich zum Aktionstag plant die Stadt eine Informationskampagne.

Über die städtischen Kommunikationskanäle sollen Themen wie Waldschutz, Klimawandel und die Bedeutung heimischer Wälder vermittelt werden.

Damit möchte die Verwaltung auch Menschen erreichen, die nicht persönlich an einer Veranstaltung teilnehmen können.

Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdić betont, dass der direkte Austausch mit Forstfachleuten helfen könne, die Arbeit im Wald besser zu verstehen.

SPD-Antrag gab den Anstoß

Die Idee geht auf einen Antrag der SPD-Gemeinderatsfraktion zurück, die einen Wald- beziehungsweise Baumtag angeregt hatte.

Im Juli 2025 beauftragte der Gemeinderat die Verwaltung damit, eine Umsetzung zu prüfen. Dabei sollten auch die verfügbaren finanziellen und personellen Mittel berücksichtigt werden.

Gemeinsam mit dem Landratsamt entstand daraufhin das nun vorgestellte Konzept.

Ob und in welcher Form der erste Aktionstag 2027 tatsächlich stattfindet, ist noch nicht abschließend festgelegt.

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