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KREIS LÖRRACH

Lörrach: Lauffenmühle-Planung soll rund 540.000 Euro kosten

Auf dem ehemaligen Lauffenmühle-Areal in Lörrach soll ein klimaneutrales Gewerbegebiet in Holzbauweise entstehen. Jetzt bereitet die Stadt den nächsten Schritt vor: Für rund 540.000 Euro sollen die Straßen, Grünflächen und Abwasseranlagen des neuen Gewerbequartiers geplant werden. Der Bau der Erschließungsanlagen könnte nach aktuellem Stand Mitte bis Ende 2028 beginnen.

Die Stadtverwaltung schlägt vor, die Bietergemeinschaft Fichtner Water & Transportation und AG Freiraum aus Freiburg mit der Planung zu beauftragen. Eine endgültige Vergabe geht aus der Mitteilung noch nicht hervor.

Neun Hektar großes Industrieareal wird umgestaltet

Unter dem Namen „Lauffenmühle – next innovation“ will Lörrach das rund neun Hektar große ehemalige Industrieareal zu einem nachhaltigen Gewerbestandort entwickeln.

Nach Angaben der Stadt soll dort Deutschlands erstes klimaneutrales Gewerbegebiet in Holzbauweise entstehen.

Neben Flächen für Unternehmen sieht das Konzept öffentlich zugängliche Begegnungsorte, Grünflächen und ein System zur Bewirtschaftung von Regenwasser vor.

Damit das funktioniert, müssen Straßen, Freiflächen und Abwasserentsorgung aufeinander abgestimmt werden.

Zwei Freiburger Büros sollen Planung übernehmen

Die Stadt will die Aufgaben gemeinsam vergeben.

Fichtner Water & Transportation soll für die Verkehrsflächen und die technischen Anlagen zur Abwasserentsorgung zuständig sein. AG Freiraum soll die Grün- und Freiflächen planen.

Die Beauftragung ist in mehreren Stufen vorgesehen.

Das Vergabeverfahren lief von Mai bis Oktober 2026. Zunächst beteiligten sich sieben Büros, vier davon nahmen anschließend an den Verhandlungen teil.

Land könnte einen Teil der Kosten übernehmen

Die vorgesehene Vergabesumme beträgt genau 539.841,38 Euro brutto.

Davon entfallen rund 380.000 Euro auf den städtischen Fachbereich Tiefbau und rund 160.000 Euro auf den Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung.

Die Mittel sind nach Angaben der Stadt bereits im Haushalt beziehungsweise im Wirtschaftsplan vorgesehen.

Für die förderfähigen Planungskosten ist über das Landessanierungsprogramm eine Förderung von bis zu 60 Prozent möglich. Der Anteil für die Abwasserbeseitigung ist davon ausgenommen.

Wie hoch die tatsächliche Förderung ausfallen wird, steht noch nicht fest.

Erschließungsbau könnte 2028 beginnen

Die Planung soll Ende 2026 starten und bis Sommer 2028 abgeschlossen werden.

Parallel dazu müssen der Bebauungsplan aufgestellt und weitere Versorgungsleitungen geplant werden.

Wenn die weiteren Schritte wie vorgesehen verlaufen, könnten die Bauarbeiten für die Erschließung Mitte bis Ende 2028 beginnen.

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