(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Staatsanwaltschaft Freiburg, Die Zeit,
Im Prozess um den bandenmäßigen Diebstahl beim IKEA wird das Urteil vor dem Amtsgericht Freiburg erwartet. Laut Gericht wird mehreren deutschen Angeklagten wegen schwerem Bandendiebstahl der Prozess gemacht. Im Mittelpunkt steht ein Möbelhaus in Freiburg, aus dem über Jahre hinweg Waren entwendet worden sein sollen.
Nach Angaben der Zeitung „Die Zeit“, die sich auf die Deutsche Presse-Agentur beruft, haben bereits fünf der insgesamt sieben Angeklagten Geständnisse abgelegt. Demnach geht es um Diebstähle im Zeitraum zwischen 2019 und 2023 mit einem geschätzten Schaden von rund 130.000 Euro.
Eine zentrale Rolle spielt laut Anklage eine ehemalige Kassiererin. Sie soll ihre Position genutzt haben, um Waren unbemerkt an der Kasse vorbeizuschleusen oder Belege für spätere Rückgaben missbräuchlich einzusetzen. Teilweise sollen die Waren weiterverkauft worden sein.
Wie das Amtsgericht mitteilt, wurde ein Verhandlungstermin zwischenzeitlich aufgehoben, nachdem Gespräche über eine Verständigung geführt wurden. Für mehrere Angeklagte steht laut Gericht eine Bewährungsstrafe im Raum. Der Hauptbeschuldigten, der 50-jährigen Kassiererin, droht hingegen eine mehrjährige Haftstrafe.





