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(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Staatsanwaltschaft Freiburg, SWR, Radio Regenbogen

Über Jahre gestohlene Waren im Wert von rund 130.000 Euro – jetzt ist im Ikea-Prozess in Freiburg ein Urteil gefallen. Am Montag, 27. April 2026, hat das Amtsgericht Freiburg fünf Angeklagte wegen schwerem Bandendiebstahl zu Bewährungsstrafen verurteilt. Wie unter anderem der SWR und Radio Regenbogen übereinstimmend berichten, liegen die Strafen zwischen einem Jahr und vier Monaten sowie zwei Jahren.

Nach Angaben des Gerichts, über den Fall berichtete BreisgauLIVE bereits, hatten die Angeklagten zwischen 2019 und 2023 systematisch Waren aus der Freiburger Ikea-Filiale entwendet. Im Zentrum des Falls steht eine ehemalige 50-jährige Kassiererin, die laut Anklage ihre Position ausgenutzt haben soll. Sie habe Bekannte und Verwandte Waren an der Kasse vorbeischleusen lassen, ohne diese zu erfassen, berichten die Medien unter Berufung auf die Ermittlungen.

Teilweise seien Produkte auch mithilfe missbrauchter Kassenbelege entwendet und anschließend zurückgegeben worden, um Geld zu erhalten. Die gestohlenen Waren seien entweder behalten oder weiterverkauft worden.

Das Verfahren gegen die mutmaßliche Hauptverantwortliche wurde laut der Medienberichte vorerst abgetrennt, da sie krankheitsbedingt nicht verhandlungsfähig ist. Das Urteil gegen die fünf Angeklagten ist noch nicht rechtskräftig.

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