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An der Uniklinik Freiburg stehen in der kommenden Woche erneut Arbeitsniederlegungen bevor. Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten für Montag und Dienstag, 15. und 16. Juni 2026, zu einem zweitägigen Warnstreik aufgerufen.

Nach Angaben der Gewerkschaft sollen an beiden Tagen mehr als 20 Operationssäle sowie knapp 60 Betten streikbedingt nicht genutzt werden. Die Versorgung von Notfällen und medizinisch unaufschiebbaren Behandlungen sei durch eine Notdienstvereinbarung weiterhin sichergestellt.

Mit dem Warnstreik wollen die Beschäftigten vor der zweiten Tarifverhandlungsrunde am Mittwoch, 17. Juni, den Druck auf den Arbeitgeberverband der baden-württembergischen Universitätskliniken erhöhen. Hintergrund ist, dass in der ersten Verhandlungsrunde Anfang Mai kein Angebot der Arbeitgeber vorgelegt worden sei.

Ver.di fordert unter anderem höhere Entgelte, bessere Ausbildungsbedingungen und eine aus Sicht der Gewerkschaft faire Eingruppierung der Beschäftigten. Besonders die steigenden Lebenshaltungs- und Wohnkosten in Freiburg würden viele Beschäftigte belasten.

Für Montag, 15. Juni, ist um 9 Uhr eine Kundgebung auf dem Hauptcampus der Uniklinik geplant. Eine weitere Aktion soll am Dienstag, 16. Juni, um 12.45 Uhr vor dem Hörsaal der HNO-Klinik stattfinden.

Die zweite Verhandlungsrunde zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern ist für Mittwoch, 17. Juni 2026, angesetzt.

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