(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: SWEG Südwestdeutsche Landesverkehrs-GmbH
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Zum Schulstart drohen in Südbaden erneut erhebliche Ausfälle im Busverkehr. Die Gewerkschaft Verdi hat Beschäftigte der SWEG Bus GmbH für Montag und Dienstag, 14. und 15. September, zu einem zweitägigen Warnstreik aufgerufen. Nach Angaben der SWEG wird voraussichtlich auch der Schulbusverkehr vollständig entfallen.

In der Region sind die SWEG-Standorte Weil am Rhein, Müllheim, Endingen, Emmendingen, Lahr, Offenburg, Schutterwald und Kehl vom Streikaufruf betroffen. Fahrgäste müssen dort mit erheblichen Fahrtausfällen rechnen. Eine Ersatzbeförderung kann die SWEG nach eigenen Angaben nicht anbieten. Betroffen ist auch der Schienenersatzverkehr auf der Kaiserstuhlbahn, sowie der Stadtbus in Emmendingen, Lahr, Offenburg und Lörrach.

Besonders wichtig für Fahrgäste: Die Angaben in Fahrplan-Apps, auf Internetseiten und auf digitalen Anzeigen an den Haltestellen können während des Streiks falsch beziehungsweise unvollständig sein. Laut SWEG beteiligen sich auch Beschäftigte der Leitstellen, die normalerweise Fahrtausfälle in die Systeme einpflegen, am Streik.

Züge der SWEG fahren

Nicht betroffen ist der Zugverkehr der SWEG. Auch Busse bestimmter Tochtergesellschaften sind vom aktuellen Streikaufruf ausgenommen.

Die SWEG empfiehlt betroffenen Fahrgästen, wenn möglich auf andere Verkehrsunternehmen oder Verkehrsmittel auszuweichen beziehungsweise Fahrten zu verschieben.

Tarifkonflikt geht weiter

Hintergrund sind nach Darstellung der SWEG zum einen die laufenden Verhandlungen über den Ende August ausgelaufenen Eisenbahn-Tarifvertrag. Zum anderen geht es um die Folgen von Ausschreibungen im Busverkehr.

Die SWEG kritisiert den erneuten Warnstreik scharf und bezeichnet ihn insbesondere zum Schulbeginn als unverhältnismäßig und verantwortungslos. Bei den Auswirkungen von Ausschreibungen widerspricht das Unternehmen zudem Angaben von Verdi zur Zahl der betroffenen Beschäftigten. Nach Darstellung der SWEG sind perspektivisch rund 100 Busfahrer in einzelnen bestehenden Betrieben betroffen.

Bild: Marcel Hiller, BreisgauLIVE vor Ort (Archivbild)

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