(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: BreisgauLIVE-Recherche, Polizeipräsidium Freiburg
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Nach dem Tötungsdelikt und dem Messerangriff in Freiburg-Rieselfeld gibt es neue bestätigte Details. Ein 74-jähriger Mann starb am Dienstagabend noch am Tatort an seinen schweren Verletzungen. Die Polizei nahm später einen 30-jährigen dringend Tatverdächtigen fest und stellte die mutmaßliche Tatwaffe sicher. BreisgauLIVE hat bereits zahlreich berichtet (Bericht 1 | Bericht 2 | Bericht 3)

Wie Polizeisprecher Arpad Kurgyis vom Polizeipräsidium Freiburg auf Nachfrage von BreisgauLIVE mitteilte, ging gegen 21:20 Uhr ein Notruf von Zeugen ein. Sie meldeten eine schwer verletzte Person.

Die Einsatzkräfte stellten vor Ort zahlreiche Stichverletzungen bei dem dann schon leblosen 74-Jährigen fest. Trotz der medizinischen Sofortmaßnahmen starb der Mann am Tatort.

Große Fahndung mit Polizeihubschrauber

Die Polizei begann unmittelbar mit der Aufnahme vom Tatort und sammelte Aussagen von Zeugen. Gleichzeitig leitete sie eine Fahndung nach dem Tatverdächtigen ein. Dabei war auch längere Zeit ein Polizeihubschrauber, sowie die Polizeihundeführerstaffel im Einsatz.

Der 30 Jahre alte dringend Tatverdächtige hatte sich nach bisherigen Erkenntnissen vom Tatort entfernt. Nach Angaben vom Polizeipräsidium handelt es sich um einen Deutschen. Einsatzkräfte stellten ihn schließlich im Bereich der Berliner Allee zwischen Rieselfeld, Dietenbachpark und dem Stadtteil Weingarten und nahmen ihn fest. Die Festnahme erfolgte nach den bereits am Mittwochmorgen von der Polizei gegenüber BreisgauLIVE bestätigten Angaben widerstandslos.

Genauere Angaben zum Ort und Ablauf der Festnahme kann die Polizei derzeit noch nicht machen.

Polizei stellt mutmaßliche Tatwaffe sicher

Die mutmaßliche Tatwaffe konnte sichergestellt werden. Nach aktuellem Ermittlungsstand handelt es sich dabei um ein größeres Messer, so die Auskunft von der Polizei aus der Nacht.

Damit bestätigt sich eine in sozialen Netzwerken verbreitete Behauptung über eine Machete nach Angaben der Polizei nicht. BreisgauLIVE hatte diese und weitere zunächst kursierende Angaben in der Nacht bewusst nicht als Tatsachen veröffentlicht, solange dafür keine Bestätigung der Ermittler vorlag.

Bereits in der Nacht hatte das Polizeipräsidium gegenüber BreisgauLIVE einen größeren Einsatz im Rieselfeld und die Fahndung nach einem Mann bestätigt. Nach 1 Uhr teilte die Polizei mit, dass die Such- und Fahndungsmaßnahmen in Kürze eingestellt werden sollten. Am Mittwochmorgen bestätigte sie schließlich den Tod vom 74-Jährigen sowie die Festnahme vom Tatverdächtigen.

Zum möglichen Motiv, zum Hintergrund der Tat und zu einer möglichen Beziehung zwischen dem Opfer und dem dringend Tatverdächtigen liegen weiterhin keine bestätigten Angaben vor. Die Ermittlungen zum Tötungsdelikt dauern an.

Die Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Freiburg haben die gemeinsamen Ermittlungen übernommen. Ob sich das Opfer und der mutmaßliche Täter kannten ist derzeit ebenso wie das Tatmotiv noch unklar.

Mutmaßlich auf für versuchten Tötungsdelikt am Schlossbergring verantwortlich

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen besteht zudem der dringende Verdacht, dass der Tatverdächtige auch für das versuchte Tötungsdelikt vom vergangenen Sonntag, 06.09.2026, am Freiburger Schlossbergring in Betracht kommt. Dabei habe der 30-Jährige nach derzeitigen Erkenntnissen einen erst kurz zuvor kennengelernten Mann mit einem Messer unvermittelt angegriffen und verletzt.

Der dringend Tatverdächtige soll noch im Laufe des Tages dem Haftrichter vorgeführt werden.

Bild: Marcel Hiller, BreisgauLIVE vor Ort

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