Die Erzdiözese Freiburg wird 2027 ihr 200-jähriges Bestehen mit Veranstaltungen in Baden und Hohenzollern feiern. Geplant sind unter anderem ein großes Kinder- und Jugendchorfestival mit rund 2.500 Teilnehmern, eine interreligiöse Feier auf dem Freiburger Münsterplatz und ein Festgottesdienst im Münster. Zudem sollen mindestens 2.000 klimaresistente Bäume gepflanzt werden.
Historischer Bezugspunkt vom Jubiläum ist die Weihe des ersten Freiburger Erzbischofs Bernhard Boll am 21. Oktober 1827. Damit fand der Gründungsprozess der Erzdiözese seinen Abschluss. Das Jubiläumsprogramm soll nach Angaben des Erzbistums überwiegend dezentral in den neu entstehenden Pfarreien stattfinden.
Zu den ersten größeren Veranstaltungen gehört im Februar der „Aschermittwoch der Künste“. Das damit verbundene Kunstprojekt „12 Frauen“ beginnt im Münsterforum Freiburg und soll anschließend auch in Konstanz und Bruchsal gezeigt werden.
Vom 15. bis 18. Februar kommt außerdem die Deutsche Bischofskonferenz zu ihrer Frühjahrsvollversammlung im Kloster Hegne am Bodensee zusammen. Gastgeber ist im Jubiläumsjahr die Erzdiözese Freiburg.
Im Juni folgt das neunte deutsche Pueri-Cantores-Kinder- und Jugendchorfestival. Erwartet werden rund 2.500 junge Sänger. Daneben sind fünf Aufführungen des Musicals „Mirjams Sohn – Vision Frieden“ an unterschiedlichen Orten im Erzbistum vorgesehen.
In Freiburg sind weitere Termine geplant: Am 13. Mai soll auf dem Münsterplatz eine interreligiöse Feier stattfinden. Für den 15. August ist zum Fest Mariä Himmelfahrt ein Pontifikalamt im Freiburger Münster vorgesehen. Zum Tag des offenen Denkmals am 12. September soll unter anderem das Erzbischöfliche Ordinariat für Besucher geöffnet werden.
Als dauerhaftes Projekt wollen die Stiftungen der Erzdiözese im Jubiläumsjahr mindestens 2.000 klimaresistente Bäume an verschiedenen Orten im Gebiet des Erzbistums pflanzen.

