Welche Rechte mussten Frauen in Deutschland erst erkämpfen – und was hat Gleichberechtigung mit Demokratie zu tun? Eine Wanderausstellung im Rathaus in Lörrach beschäftigt sich noch bis zum 4. Oktober mit der Entwicklung von Frauenrechten und gesellschaftlicher Gleichstellung. Der Eintritt ist frei.
Die Ausstellung „Gleichberechtigung im Grundgesetz – Das Ringen um Frauenrechte und Demokratie in Deutschland“ ist bereits seit dem 21. September im Glasfoyer zu sehen. Offiziell eröffnet wird sie am Donnerstag, 24. September, um 16 Uhr durch Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdić.
Konzipiert wurde die Wanderausstellung von der Gleichstellungsstelle vom Landkreis Harburg. Sie zeichnet historische Wendepunkte und den Weg zur rechtlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung nach. Gleichzeitig greift sie aktuelle Fragen auf – etwa die Verteilung von Sorgearbeit, die Repräsentanz in politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen sowie geschlechtsspezifische und queerfeindliche Gewalt.
Bei der Vernissage gibt die Lörracher Gleichstellungsbeauftragte Mia Bantlin eine Einführung. Anschließend besteht bei einem Apéro die Möglichkeit zum Austausch und zum Besuch der Ausstellung.
Die Ausstellung ist im Rahmen vom Tag der Demokratie zu den regulären Öffnungszeiten vom Rathaus zugänglich.
Bild: Marcel Hiller, BreisgauLIVE vor Ort







