(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: IHK Südlicher Oberrhein
Steigende Kosten und wachsende Unsicherheit treffen aktuell viele Unternehmen: Der Nahostkonflikt wirkt sich deutlich auf die Wirtschaft aus – auch hier am Südlichen Oberrhein.
Wie eine Blitzumfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer zeigt, berichten laut IHK Südlicher Oberrhein rund 85 Prozent der befragten Betriebe von spürbaren Folgen. An der Umfrage nahmen bundesweit etwa 2.400 Unternehmen teil, darunter 372 aus Baden-Württemberg.
Besonders stark betroffen sind demnach die Transport- und Logistikkosten. Mehr als 60 Prozent der Unternehmen geben an, dass steigende Frachtpreise ihre Geschäfte belasten. Ein Beispiel: Der Preis für einen Containertransport von China nach Deutschland ist laut IHK zuletzt deutlich gestiegen.
Auch indirekte Effekte wie höhere Energiepreise und knappe Logistikkapazitäten verschärfen die Lage zusätzlich. Vor allem exportorientierte Branchen wie Maschinenbau oder Fahrzeugbau stehen dadurch unter Druck.
Viele Betriebe reagieren bereits: Sie bauen Lagerbestände auf, passen ihre Strategien an oder verschieben Investitionen. Gleichzeitig suchen Unternehmen verstärkt nach neuen Absatzmärkten, etwa in der MENA-Region.
Die IHK Südlicher Oberrhein unterstützt laut eigenen Angaben mit Beratungsangeboten und Austauschformaten, um Unternehmen in dieser angespannten Lage zu begleiten.





