Führungswechsel im süddeutschen Fußball: Der Südbadener Dr. Reinhold Brandt ist neuer Präsident vom Süddeutschen Fußball-Verband (SFV). Der 63-Jährige setzte sich bei der Wahl am Samstag, 17. Oktober 2026, gegen den bisherigen Amtsinhaber Ronny Zimmermann durch.
Beim Verbandstag in Augsburg erhielt Brandt 87 Stimmen. Auf Zimmermann entfielen 57 Stimmen.
Damit übernimmt der Präsident des Südbadischen Fußballverbandes (SBFV) die Führung eines Regionalverbandes, der die Landesverbände Baden, Bayern, Hessen, Südbaden und Württemberg vertritt.
Südbadener setzt sich gegen DFB-Vizepräsidenten durch
Mit Ronny Zimmermann löst Brandt einen langjährigen Funktionär ab. Zimmermann ist zugleich Präsident des Badischen Fußballverbandes und Erster DFB-Vizepräsident für Amateurfußball.
Brandt kündigte nach seiner Wahl an, die Zusammenarbeit zwischen den fünf Landesverbänden zu stärken.
„Die Wahl ist für mich Auftrag und Ansporn zugleich, gemeinsam mit allen Landesverbänden Süddeutschlands die Weichen für die Zukunft zu stellen“, erklärte er.
Künftig will er insbesondere den Austausch innerhalb des SFV-Präsidiums und der Ausschüsse intensivieren.
Weitere Vertreter aus Südbaden bleiben im Amt
Auch in anderen Führungsgremien bleibt Südbaden vertreten.
Ute Wilkesmann, beim SBFV Vizepräsidentin für gesellschaftliche Verantwortung, wurde einstimmig als Vertreterin der Mitgliedsverbände ins SFV-Präsidium wiedergewählt.
Matthias Löffler, Finanz-Vizepräsident des SBFV, gehört weiterhin dem Vorstand des Süddeutschen Fußball-Verbandes an.
Regionalliga-Reform als wichtige Aufgabe
Auf den neuen Präsidenten und die Verbandsgremien wartet unter anderem die Diskussion über eine Reform der Regionalliga.
Der Süddeutsche Fußball-Verband vertritt nach eigenen Angaben über seine fünf Landesverbände mehr als 40 Prozent aller Fußballerinnen und Fußballer in Deutschland.
Mit Brandts Wahl steht nun ein Vertreter aus Südbaden an der Spitze dieses Regionalverbandes.
Bild: Fabian Frühwirth, BFV

