(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Regierungspräsidium Freiburg
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Wer am Wochenende eine Kanu- oder Kajaktour im Taubergießen geplant hat, muss umdenken. Wegen der anhaltenden Trockenheit und der niedrigen Wasserstände wird das Bootfahren in Teilen vom Naturschutzgebiet Taubergießen und den Elzwiesen ab Samstag, 18. Juli, bis auf Weiteres verboten.

Betroffen sind die Blinde Elz und der Altrhein im Naturschutzgebiet Taubergießen sowie die Alte Elz im Naturschutzgebiet Elzwiesen. Das Regierungspräsidium Freiburg begründet die Maßnahme mit den extrem hohen Wassertemperaturen und dem Niedrigwasser. Dadurch geraten Fische, andere Wasserlebewesen und geschützte Wasservögel zunehmend unter Druck.

Das Verbot gilt insbesondere für Fahrten mit Kanus, Kajaks und Schlauchbooten. Wer sich nicht daran hält, muss mit einem Bußgeld rechnen. Die Einhaltung der Regelung wird kontrolliert. Weitere Einschränkungen in anderen Gewässern sind laut Regierungspräsidium nicht ausgeschlossen.

Nicht betroffen sind zunächst die traditionellen Nachenfahrten. Diese dürfen vorerst weiter stattfinden, allerdings nur mit angepasster Personenzahl. So sollen Schäden am Gewässerboden und an den Uferbereichen vermieden werden. Sollte die Trockenheit weiter anhalten, könnten aber auch die beliebten Stocherkahnfahrten eingestellt werden.

Nach Angaben vom Regierungspräsidium werden die aktuell erwarteten Gewitter und etwas niedrigere Temperaturen die angespannte Niedrigwassersituation voraussichtlich nicht dauerhaft entspannen. Bereits im Sommer 2022 war das Bootfahren in den beiden Naturschutzgebieten wegen Niedrigwassers für mehrere Wochen untersagt worden.

Bild: Regierungspräsidium Freiburg

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