(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Regierungspräsidium Freiburg
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Zwischen Stühlingen und Eberfingen wird die Wutach auf einem rund 400 Meter langen Abschnitt ökologisch aufgewertet. Mit Steinen, Baumstämmen und Wurzelstöcken sollen neue Rückzugsräume für Fische entstehen und der Fluss besser auf extreme Niedrigwasserphasen vorbereitet werden. Die Arbeiten sollen bis Anfang Oktober abgeschlossen sein.
Der betroffene Abschnitt weist nach Angaben vom Regierungspräsidium Freiburg bislang nur wenig Strömungsvielfalt und unterschiedliche Lebensräume für Gewässerorganismen auf. Auch Rückzugsräume für Fische und tieferes Wasser während trockener Phasen fehlen.
Um das zu ändern, werden unter anderem Steinriegel eingebaut. Sie sollen die Strömung gezielt in beschattete Tiefwasserbereiche lenken und das Wasser so bündeln, dass auch bei Niedrigwasser tiefere Rinnen erhalten bleiben.
Zusätzlich werden Baumstämme und Gruppen aus Wurzelstöcken eingebaut. Sie sollen Fischen schattige Unterstände und Schutz vor Fressfeinden bieten sowie zusätzliche Lebens- und Laichmöglichkeiten schaffen.
Arbeiten mussten 2024 abgebrochen werden
Die Maßnahmen ergänzen Arbeiten, die bereits 2024 oberhalb vom Eberfinger Bahnhof begonnen wurden. Damals musste das Projekt abgebrochen werden, weil sich herausstellte, dass Teile vom Gewässergrund aus Fels bestehen. Die geplanten Einbauten konnten deshalb nicht wie vorgesehen mit Holzpfählen befestigt werden.
Nach einer neuen Planung werden die Steine und Holzelemente nun mit Bohrankern aus Stahl im Untergrund befestigt. Dadurch sollen sie auch bei Hochwasser an ihrem vorgesehenen Platz bleiben.
Die Planung erfolgte in Abstimmung mit dem Angelsportverein Oberes Wutachtal. Der Verein und ortsansässige Unternehmen finanzieren nach Angaben vom Regierungspräsidium gemeinsam die Hälfte der Maßnahmen über Spenden. Die andere Hälfte trägt das Regierungspräsidium.
Bild: Regierungspräsidium Freiburg






