Die Freiwillige Feuerwehr Dogern hat die aktuelle Streckensperrung der Hochrheinbahn für eine besondere Einsatzübung genutzt. Gemeinsam mit einem Gleisbauunternehmen und der Deutschen Bahn trainierten die Einsatzkräfte verschiedene Notfallsituationen direkt auf den Gleisen.
Ziel war es, Abläufe für mögliche Einsätze im Bahnbereich zu erproben und die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Bauunternehmen und Bahn zu verbessern.
Umgestürzter Baum und Verkehrsunfall simuliert
Bei der Übung wurden mehrere mögliche Einsatzszenarien durchgespielt. Dazu gehörten ein umgestürzter Baum auf den Gleisen und ein simulierter Verkehrsunfall.
Die Feuerwehr konnte dabei unter möglichst realistischen Bedingungen trainieren, ohne den regulären Zugverkehr zu beeinträchtigen.
Beteiligt waren neben der Freiwilligen Feuerwehr Dogern das Gleisbauunternehmen Reif aus Rastatt und das Streckenmanagement der Deutschen Bahn.
Nach Angaben der Gemeinde zeigte die Übung, wo die Zusammenarbeit bereits gut funktioniert und an welchen Stellen die Abläufe für einen Ernstfall noch besser abgestimmt werden können.
Bauarbeiten an der Hochrheinbahn gehen weiter
Die Übung fand während der laufenden Bauarbeiten an der Hochrheinbahn statt. Nach Angaben der Gemeinde Dogern machen auch die Arbeiten an den neuen Haltepunkten Fortschritte.
Die neuen Anlagen sollen künftig die Anbindung der Gemeinde an den öffentlichen Nahverkehr verbessern.
Die Gemeinde bewertet die Feuerwehrübung als wertvolle Vorbereitung auf mögliche Notfälle im Bereich der Bahnstrecke.

