Mit einem Treffer durch Keisuke Goto in quasi letzter Minute rettet sich der SC Freiburg in der zweiten DFB-Pokalrunde gegen den VfL Wolfsburg ohne Verlängerung ins Achtelfinale. Am Ende steht ein 3:2 für den Sportclub zu Buche, der in der Partie einige Male zittern musste.
Die erste Halbzeit:
Freiburg konnte sich bereits in der 6. Minute über die 1:0-Führung freuen. Igor Matanovic – die Vorlage von Christian Günter – brachte die Breisgauer früh nach vorne, doch die Antwort folgte sofort.
Nur zwei Minuten später war es der VfL Wolfsburg, der mit der Vorlage von Wellenreuther den Ausgleich erzwingen konnte. In der 8. Minute trifft Kento Shiogai zum 1:1 – das Spiel dort also wieder offen.
Und wer dachte, gegen eine Zweitligamannschaft würde dieses Spiel ein einfacher Kick werden, wurde auch im weiteren Verlauf eines Besseren belehert.
Ein weiterer Rückschlag für Freiburg in der Minute 39. Aufgrund einer Verletzung musste Philipp Treu ausgewechselt werden. Für ihn kam Lukas Kübler.
Und auch gegen Ende der ersten Halbzeit kommt es knüppeldick für den SC: Nach einer Ecke schafft Wolfsburg die Führung, nochmal durch Kento Shiogai – 1:2 in der 43. Minute. Nun sah es also düster aus für die Mannschaft um Trainer Julian Schuster.
Mit einem Rückstand geht es für den Sportclub in die Kabine.
Die zweite Halbzeit:
In der 54. Minute wurde ein möglicher Strafstoß für Freiburg überprüft. Nach der Überprüfung durch den VAR gab es jedoch keinen Elfmeter.
Auch vier Minuten später wurde ein Tor durch Christian Günter wieder kassiert, wegen einer Abseitsentscheidung. Für Freiburg war es bereits die zweite strittige Szene innerhalb weniger Minuten.
Auch zur 72. Minute stand es weiterhin 1:2. Auch wenn es bis dahin Zählbares gegeben hätte, der Zwischenstand sieht bis dato sehr schlecht für die Breisgauer aus. Das wird doch nicht das Aus für den SC in der 2. Runde des DFB-Pokals bedeuten…
Das muss es auch nicht, denn Keisuke Goto sorgt in der 75. Minute wieder für den Ausgleich durch den Sportclub nach einer Ecke. Mit dem 2:2 ist das Spiel wieder offen. Eine Verlängerung scheint möglich.
Nach Ende der regulären Spielzeit stand es immer noch 2:2. Der Schiedsrichter ließ noch fünf Minuten nachspielen. Und hier passiert der große Glücksmoment. In der zweiten Minute der Nachspielzeit trifft wieder Keisuke Goto zum 3:2.
Der SC Freiburg schafft es quasi „Last Minute“ sicher im DFB-Pokal zu bleiben und rettet sich durch Goto ins Achtelfinale. und vor einer Verlängerung.
So geht es weiter für den SC Freiburg:
Am Samstag (31. Oktober 2026) ist der Sportclub auswärts beim 1. FC Augsburg auf dem Platz. Anpfiff ist um 15:30 Uhr.
Nächste Woche Donnerstag (05. November 2026) spielt der SC in der Conference League in der Türkei bei Trabzonspor um 18:45 Uhr.

