In Freiburg müssen in diesem Herbst rund 300 Bäume gefällt werden. Die Arbeiten beginnen in der ersten Novemberwoche. Nach Angaben der Stadt sind die betroffenen Bäume überwiegend abgestorben oder so stark geschädigt, dass sie nicht mehr sicher stehen bleiben können.
Die Fällungen betreffen Bäume in Parks, an Straßen und auf Friedhöfen. Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) hat sie bei seinen jährlichen Kontrollen erfasst.
Pilzbefall kann Bäume instabil machen
Ein Teil der Bäume ist bereits abgestorben. Andere weisen schwere Schäden auf. In mehreren Fällen haben Pilze das Holz im Stamm oder an den Wurzeln angegriffen und Fäulnis verursacht.
Dadurch können Bäume ihre Standfestigkeit verlieren oder Äste und Stammteile abbrechen. Um solche Gefahren zu vermeiden, hält die Stadt die Fällungen für notwendig.
Neben den Baumfällungen sind auch Rückschnitte an Gehölzen entlang von Straßen, Gewässern und Böschungen vorgesehen.
Stadt kündigt Ersatzpflanzungen an
Für jeden einzeln gefällten Baum will die Stadt einen neuen pflanzen.
Eine Ausnahme gilt für zusammenhängende Gehölzbestände, beispielsweise an Straßen oder Gewässern. Dort wird nur nachgepflanzt, wenn nicht genügend junge Bäume auf natürliche Weise nachwachsen.
Wann und an welchen Standorten die Ersatzbäume gepflanzt werden, geht aus der Mitteilung nicht hervor.
Liste der betroffenen Bäume
Das Garten- und Tiefbauamt stellt den betroffenen Einrichtungen sowie Bürger- und Lokalvereinen eine detaillierte Übersicht der geplanten Fällungen zur Verfügung.
Eine vollständige öffentlich zugängliche Standortliste enthält die Pressemitteilung nicht.

