(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadtverwaltung Weil am Rhein
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Die anhaltende Hitze, Trockenheit, sowie ausbleibender Regen sorgen auch im Markgräflerland für zunehmenden Druck auf die Wasserversorgung. Der Wasserverband Südliches Markgräflerland und die Stadt Weil am Rhein rufen deshalb Bürgerinnen und Bürger zum sparsamen Umgang mit Wasser auf.
Grund für die Maßnahmen sind sinkende Grundwasservorräte infolge der hohen Temperaturen und der trockenen Wetterlage. Um die Versorgung in den Sommermonaten sicherzustellen, gelten ab sofort verschiedene Einschränkungen und Empfehlungen.
Die landwirtschaftliche Bewässerung soll nur noch nachts zwischen 21 Uhr und 4 Uhr erfolgen. Gleichzeitig laufende Bewässerungen sollen möglichst vermieden werden. Zudem dürfen nur Standrohre mit begrenzter Durchflussmenge eingesetzt werden.
Auch Sportplätze und Grünflächen sollen möglichst nicht oder nur in den späten Abend- und Nachtstunden bewässert werden. Gleiches gilt für das Befüllen von Wassertanks.
Besonders im Blick stehen private Pools. Das Befüllen über Standrohre soll ausschließlich in Randzeiten erfolgen. Sollte sich die Versorgungslage weiter verschärfen, kann das Befüllen von Pools zeitweise komplett untersagt werden.
Auch öffentliche Brunnen könnten betroffen sein. Bei einer akuten Versorgungsengpasssituation könnte das Abschalten von Brunnen in den Verbandsgemeinden notwendig werden. Quellgespeiste Brunnen wären davon zunächst ausgenommen. Oberbürgermeisterin Diana Stöcker hofft jedoch, dass die Brunnen in Weil am Rhein durch die Mithilfe der Bevölkerung weiter betrieben werden können.
Der Wasserverband und die Stadtverwaltung appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger, die Maßnahmen einzuhalten. Nur so könne die Wasserversorgung für die kommenden Sommerwochen zuverlässig gesichert werden.
UPDATE 15:05 Uhr:
Die Stadtverwaltung Weil am Rhein erlässt aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der außergewöhnlich hohen Temperaturen ein umfassendes Grillverbot für alle öffentlichen Flächen im Stadtgebiet. Die entsprechende Polizeiverordnung tritt bereits morgen, Donnerstag, 25. Juni, in Kraft und soll dazu beitragen, die stark erhöhte Brandgefahr im öffentlichen Raum wirksam zu reduzieren.







