(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: NINA Warn-App
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Für weite Teile Südbadens gilt am Donnerstagabend eine amtliche Unwetterwarnung. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen, Hagel und Sturmböen. Betroffen sind zahlreiche Orte vom Markgräflerland über den Landkreis Lörrach und den Hochschwarzwald bis in den Landkreis Waldshut. Aktuell braut sich laut lightningmaps.org ein größeres Gewitter im Süden vom Elsass zusammen. Es wird erwartet, dass dieses dann über Südbaden hinwegzieht.
Die aktuelle Warnung gilt am Donnerstag, 27. August, zunächst von 20 bis 21 Uhr. Laut Deutschem Wetterdienst können bei den Gewittern bis zu 30 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb von einer Stunde fallen. Dazu werden Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 80 Kilometer pro Stunde und Hagelkörner mit einer Größe von rund drei Zentimetern erwartet.
Gefahr durch Blitzschlag und Überflutungen
Der Deutsche Wetterdienst warnt ausdrücklich vor großer Gefahr durch Blitzschlag. Außerdem können Äste herabstürzen und Gegenstände umherfliegen. Durch den heftigen Starkregen sind rasche Überflutungen von Straßen, Unterführungen und Kellern sowie Aquaplaning möglich. Auch Erdrutsche können nicht ausgeschlossen werden.
Menschen in den betroffenen Gebieten sollen den Aufenthalt im Freien möglichst vermeiden oder Schutz in Gebäuden suchen. Gewässer sowie bereits überflutete oder gefährdete Bereiche sollten gemieden werden. Freistehende Gegenstände wie Möbel oder Leinwände sollten gesichert, Zelte und Abdeckungen befestigt werden.
Bei drohender oder bereits bestehender Überflutung sollen Keller sofort verlassen werden. Auch Autofahrer sollten ihre Fahrweise der Wetterlage anpassen und mögliche Behinderungen einplanen.
Zu den in der Warnung ausdrücklich aufgeführten Orten gehören unter anderem Lörrach, Schopfheim, Efringen-Kirchen, Kandern, Buggingen, Heitersheim, Hinterzarten, Lenzkirch, Laufenburg, Lauchringen, Görwihl und Klettgau. Insgesamt werden neben den sichtbaren aufgeführten Kommunen weitere betroffene Orte genannt.
Da sich die Wetter- und Warnlage kurzfristig verändern kann, sollte die aktuelle Warnlage fortlaufend geprüft werden.








