(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: ver.di Baden-Württemberg
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Fahrgäste der SWEG müssen sich am Mittwoch und Donnerstag, 9. und 10. September, auf mögliche Busausfälle einstellen. Die Gewerkschaft ver.di ruft Beschäftigte an zahlreichen Standorten zu einem zweitägigen Warnstreik auf. In der Region sind unter anderem Lahr, Offenburg, Schutterwald, Kehl, Endingen, Emmendingen, Weil am Rhein und Müllheim betroffen.
Welche Linien konkret ausfallen und in welchem Umfang der Busverkehr eingeschränkt wird, geht aus der Mitteilung von ver.di nicht hervor. Fahrgäste sollten sich deshalb vor der Fahrt über ihre Verbindung informieren.
Hintergrund vom Warnstreik sind mehrere laufende Tarifkonflikte. In einer bundesweiten Entgeltrunde fordert ver.di unter anderem 6,5 Prozent mehr Monatsentgelt, 100 Euro zusätzlich pro Monat für Auszubildende und eine Laufzeit von zwölf Monaten. Die Arbeitgeberseite bietet laut Gewerkschaft bei einer Laufzeit von 28 Monaten zunächst eine Einmalzahlung von 270 Euro sowie Entgelterhöhungen von 2,8 Prozent ab Dezember 2026 und weiteren 2,2 Prozent ab Januar 2028 an.
Streit um Ausschreibungen von Buslinien
Zusätzlich gibt es einen Konflikt um neu ausgeschriebene Linienbündel. Nach Darstellung von ver.di könnten davon rund 500 Beschäftigte in mehreren Busunternehmen der SWEG betroffen sein. Die Gewerkschaft kritisiert, dass Beschäftigte bei Neuausschreibungen gekündigt werden könnten und sich anschließend bei neu gegründeten Busunternehmen bewerben müssten. Dabei könnten bisherige tarifliche Ansprüche verloren gehen.
Ver.di fordert deshalb einen Tarifsozialplan. Die SWEG-Standorte Weil am Rhein, Lahr und Offenburg nennt die Gewerkschaft ausdrücklich als von den Veränderungen betroffene Betriebe.
Der Warnstreik beginnt am Mittwoch und dauert auch am Donnerstag an. Neben den südbadischen Standorten werden weitere SWEG-Betriebe in Baden-Württemberg zum Ausstand aufgerufen.
Bild: Marcel Hiller, BreisgauLIVE vor Ort








