(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadtverwaltung Weil am Rhein
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Mitten im Wohngebiet ist in Weil am Rhein eine neue grüne Oase entstanden. Am Messeplatz hat die Stadt ihren ersten sogenannten Pocket Park angelegt. Die kleine Grünfläche soll das Wohnumfeld aufwerten und gleichzeitig helfen, die Folgen heißer Sommertage abzumildern.
Der neue Park befindet sich an der Ecke Bognor-Regis-Straße und Breslauer Straße. Rund 60 Prozent der bisherigen Pflasterfläche wurden entsiegelt und durch eine naturnahe Bepflanzung ersetzt. Zusätzlich wurden drei neue Bäume gepflanzt und zwei Sitzbänke aufgestellt.
Nach Angaben von der Stadt verbessert der Pocket Park das Mikroklima, spendet Schatten, bindet Feinstaub und schafft Lebensräume für Insekten. Die rund 325 Quadratmeter große Fläche soll sich in den kommenden Jahren weiter zu einer grünen Oase entwickeln.
Die Gesamtkosten für das Projekt liegen bei rund 60.000 Euro. Davon stammen 48.000 Euro aus dem Förderprogramm „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“.
Eine Besonderheit ist der Einsatz von Rheinkies als Mulchmaterial. Dieser soll die Verdunstung reduzieren und Feuchtigkeit länger im Boden halten. Im Gegensatz zu Holzmulch ist Rheinkies langlebiger, muss seltener erneuert werden und stammt aus der Region. Die Stadt betont, dass diese Methode nichts mit den häufig kritisierten Schottergärten zu tun hat, da der Kies ausschließlich der Wasserspeicherung dient und nicht der Gestaltung pflegeleichter Steinflächen.
Nach Angaben von Bürgermeister Lorenz Wehrle sind Pocket Parks ein wichtiger Beitrag für lebenswertere Städte. Sie sollen besonders dort für mehr Aufenthaltsqualität sorgen, wo größere Parkanlagen keinen Platz finden.
Bild: Stadtverwaltung Weil am Rhein / Bähr








