(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Landratsamt Lörrach
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Menschen mit Behinderung sollen leichter den Weg aus einer Werkstatt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt finden. Im Landkreis Lörrach zeigt ein neues Jobcoach-Projekt jetzt erste Erfolge.

Bereits zwei Menschen konnten mithilfe des Modellprojekts in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse vermittelt werden. Der Landkreis wirbt deshalb bei weiteren Unternehmen dafür, inklusive Arbeitsplätze anzubieten.

Ein erstes Beispiel ist das Reisemobil-Center Lörrach. Nach einem Praktikum erhielt eine ehemalige Werkstattbeschäftigte dort eine feste Anstellung. Während der Einarbeitung wurde sie von einem Jobcoach sowie dem Inklusions- und Integrationsfachdienst begleitet. Auch individuell angepasste Hilfsmittel kamen zum Einsatz.

Laut Landkreis profitieren nicht nur die Beschäftigten von dem Angebot. Unternehmen werden bei der Suche nach geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern unterstützt und erhalten Informationen zu Förderprogrammen und finanziellen Zuschüssen. Über das Landesprogramm „Arbeit Inklusiv“ können unter bestimmten Voraussetzungen zusätzliche Lohnkostenzuschüsse gewährt werden.

Ein weiterer Werkstattbeschäftigter konnte inzwischen ebenfalls erfolgreich in den allgemeinen Arbeitsmarkt wechseln. Weitere Vermittlungen sind nach Angaben vom Landkreis bereits für Ende des Jahres geplant.

Das Modellprojekt wird von der Eingliederungshilfe vom Landkreis Lörrach gemeinsam mit der Lebenshilfe Lörrach, der St. Josefshaus Betriebs-gGmbH sowie dem Inklusions- und Integrationsfachdienst Lörrach-Waldshut umgesetzt.

Bild: Lebenshilfe Lörrach e.V.

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