(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Lörrach (Vorlage Nr. 037/2026 & Vorlage Nr. 032/2026)
Der schnelle S-Bahn-Anschluss fürs neue Zentralklinikum rückt in weite Ferne – stattdessen setzt Lörrach vorerst auf Busse. Am Dienstag, 28. April 2026, befasst sich der Gemeinderat mit gleich zwei Anträgen zur Anbindung vom künftigen Dreilandklinikum. Während eine frühere S-Bahn-Haltestelle politisch gewünscht war, ist diese laut aktueller Einschätzung nicht umsetzbar.
Nach Angaben der Stadt und des Zweckverbands Regio-S-Bahn sind technische und betriebliche Gründe ausschlaggebend. Die bestehenden Fahrpläne und Haltezeiten lassen keinen zusätzlichen Stopp zu. Eine Vorabanbindung über verkürzte Haltezeiten sei nicht möglich, da diese bereits heute an der Belastungsgrenze liegen.
Damit bleibt es beim bisherigen Zeitplan: Ein S-Bahn-Halt am Klinikum ist frühestens bis 2035 vorgesehen. Die Stadt verfolgt das Ziel grundsätzlich weiter, sieht aber aktuell keine Möglichkeit für eine schnellere Umsetzung.
Parallel dazu rückt der Busverkehr stärker in den Fokus. Die Grünen im Gemeinderat fordern eine transparente Kostenaufstellung für verschiedene Taktungen der Klinikbus-Anbindung – vom Stunden- bis zum Viertelstundentakt. Die Stadtwerke sollen nun prüfen, welche finanziellen Belastungen bis zur möglichen Schienenanbindung entstehen.
Eine Busverbindung, die sich für die Besucher und Mitarbeiter lohnt, soll bereits ab Ende 2026 den Betrieb aufnehmen und die Erreichbarkeit des Klinikums sicherstellen. Langfristig bleibt die S-Bahn-Anbindung jedoch das zentrale Ziel der Stadt.





