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(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: ver.di Südbaden Schwarzwald

Beschäftigte von Kliniken und Gesundheitseinrichtungen in Freiburg und Emmendingen wollen in der kommenden Woche mit Protestaktionen auf die finanzielle Lage der Krankenhäuser aufmerksam machen. Die Gewerkschaft ver.di fordert von Bund und Ländern eine verlässliche Finanzierung sowie bessere Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen.

Die Aktionen finden parallel zur Gesundheitsministerkonferenz am Mittwoch, 10. Juni, und Donnerstag, 11. Juni 2026, in Hannover statt. Bereits am Dienstag, 9. Juni 2026, ist eine Protestaktion am Zentrum für Psychiatrie (ZfP) Emmendingen geplant. Am Mittwoch, 10. Juni 2026, folgt eine weitere Kundgebung am Universitätsklinikum Freiburg.

Nach Angaben von ver.di stehen viele Krankenhäuser weiterhin unter erheblichem wirtschaftlichem Druck. Gleichzeitig sei die Belastung der Beschäftigten hoch, während vielerorts Personal fehle und Dienste verdichtet würden.

Mit den Aktionen wollen die Beschäftigten auf die Auswirkungen möglicher weiterer Sparmaßnahmen aufmerksam machen. Die Gewerkschaft fordert unter anderem ausreichend finanzierte Betriebskosten, mehr Investitionen, verbindliche Personalvorgaben sowie den Erhalt wohnortnaher Gesundheitsversorgung.

Begleitet werden die Proteste von einer Postkartenaktion an Bundestagsabgeordnete. Nach Angaben von ver.di wurden in der Region bereits mehr als 1.500 Postkarten unterzeichnet. Auch Beschäftigte des Kreiskrankenhauses Emmendingen beteiligen sich daran.

Die Kundgebung am ZfP Emmendingen beginnt am Dienstag, 9. Juni 2026, um 12.30 Uhr. Die Aktion am Universitätsklinikum Freiburg ist für Mittwoch, 10. Juni 2026, um 12 Uhr vorgesehen.

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