BREISGAU-HOCHSCHWARZWALD

Kirchzarten: Wie aus dem Dorfhock das Schlossfest wurde

Wie entstand der Kirchzartener Dorfhock und warum wurde daraus später das Schlossfest? Diesen Fragen widmet sich die Bürgerstiftung Kirchzarten am Freitag, 6. November 2026. Bei den „Kirchzartener K’schichten“ erzählen Beteiligte von der Geschichte des Festes, das vor 50 Jahren seinen Anfang nahm.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Bürgersaal der Talvogteischeune in Kirchzarten.

Die Geschichte beginnt im Jahr 1976

Der erste Dorfhock entstand 1976 aus einer gemeinsamen Initiative engagierter Bürger und örtlicher Vereine. Rund um die Talvogtei wurde gefeiert, musiziert und gemeinsam gegessen.

Kinderfest, Vereinsstände und viele ehrenamtliche Helfer prägten die Veranstaltung über Jahrzehnte. Der Dorfhock entwickelte sich zu einem festen Bestandteil des Kirchzartener Ortslebens.

Im Laufe der Zeit musste das Fest allerdings mehrfach verändert werden. Unter anderem führten Diskussionen mit Anwohnern und der Rückzug einzelner Vereine dazu, dass neue Konzepte notwendig wurden.

Zur Jahrtausendwende verlagerte sich das Festgelände vollständig in den Bereich der Talvogtei. Im Jahr 2013 wurde der Dorfhock schließlich zum Schlossfest.

Zeitzeugen erzählen von früher

Bei den „Kirchzartener K’schichten“ sollen Erinnerungen und historische Bilder die Entwicklung des Festes nachzeichnen.

Mit dabei sind Hansjörg Eckert, Susanne Gärtner, Udo Iltgen, Hubert Klingele, Sigi Lehmann, Hans Ott, Michael Schill und Hansi Strecker.

Gemeindearchivar Dargleff Jahnke ergänzt den Abend mit Einblicken in das Gemeindearchiv. Die Moderation übernimmt Sabine Beck.

Die Bürgerstiftung Kirchzarten lädt alle Interessierten ein, die Geschichte des Dorfhocks und des heutigen Schlossfestes kennenzulernen oder eigene Erinnerungen aufzufrischen.

Die Veranstaltung findet am Freitag, 6. November, um 19 Uhr im Bürgersaal der Talvogteischeune statt.

Bild: Symbolbild, KI-generiert

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