Im Ortsteil St. Ulrich bei Bollschweil reicht die verfügbare Wassermenge derzeit nicht mehr aus, um die Versorgung vollständig sicherzustellen. Seit Dienstag, 3. November 2026, wird deshalb zusätzlich Trinkwasser mit Tankwagen aus Bollschweil angeliefert und direkt in das öffentliche Wassernetz eingespeist.
Gleichzeitig hat die Gemeinde erneut Einschränkungen für die Verwendung von Trinkwasser angeordnet. Eine entsprechende Allgemeinverfügung ist ebenfalls am 3. November in Kraft getreten.
Trockenheit und ungewöhnlich hoher Wasserverlust
Nach Angaben der Gemeinde sind zwei Faktoren für die angespannte Versorgungslage verantwortlich: die anhaltende Trockenheit der vergangenen Monate und ein ungewöhnlich hoher Wasserverlust.
Die vorhandene Wassermenge reicht deshalb derzeit nicht aus, um St. Ulrich vollständig zu versorgen.
Mit der zusätzlichen Lieferung aus Bollschweil soll die Wasserversorgung stabilisiert werden.
Trinkwasser bleibt gesundheitlich unbedenklich
Die Gemeinde betont, dass die gesetzlichen Anforderungen an die Trinkwasserqualität auch während der zusätzlichen Versorgung vollständig eingehalten werden.
Die Maßnahme ist mit dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmt.
Durch die Beimischung des angelieferten Wassers kann sich allerdings die Wasserhärte verändern. Die Gesamthärte beträgt dann 11,7 Grad deutscher Härte.
Eine Abkochanordnung wird in der Mitteilung nicht genannt.
Neue Einschränkungen seit 3. November
Zusätzlich zur Ersatzwasserversorgung gilt seit Dienstag eine neue Allgemeinverfügung, die die Verwendung von Trinkwasser im Ortsteil St. Ulrich einschränkt.
Welche Nutzungen im Einzelnen untersagt oder eingeschränkt sind, ist der gesonderten Verfügung zu entnehmen.
Die Gemeinde hat den vollständigen Wortlaut auf ihrer Internetseite veröffentlicht.
Allgemeinverfügung zur Trinkwassernutzung in St. Ulrich
Wie lange die zusätzliche Versorgung mit Tankwagen und die Einschränkungen erforderlich sein werden, geht aus der Mitteilung nicht hervor.

