(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Polizeipräsidium Freiburg
Gleich zwei mutmaßliche Gefahrstofflagen haben Feuerwehr und Polizei am Wochenende in Freiburg beschäftigt. In beiden Fällen konnten die Einsatzkräfte Entwarnung geben.
Der erste Einsatz ereignete sich am Freitagabend, 5. Juni 2026, gegen 22.15 Uhr im Freiburger Stadtteil Brühl. Gemeldet worden war ein möglicher Gefahrstoffaustritt aus einem Kesselwagen eines Güterzuges im Bereich der Hermann-Mitsch-Straße. Vorsorglich sperrten die Einsatzkräfte Teile der Straße und leiteten den Verkehr um.
Nach Untersuchungen der Feuerwehr stellte sich jedoch heraus, dass keine gefährliche Substanz ausgetreten war. Der Kesselwagen war zwar mit Polyisobuten beladen, bei der gemeldeten Flüssigkeit handelte es sich laut Polizei lediglich um Regenwasser. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht.
Ein weiterer Einsatz folgte am Samstag, 6. Juni 2026, gegen 20.20 Uhr in einem Hallenbad in Freiburg-Betzenhausen. Dort war ein möglicher Chlorgasaustritt in der Ensisheimer Straße gemeldet worden.
Da das Hallenbad bereits geschlossen war, mussten keine Besucher evakuiert werden. Vorsorglich sperrten die Einsatzkräfte jedoch den unmittelbaren Bereich und stellten den Straßenbahnverkehr in der Nähe zeitweise ein.
Messungen der Berufsfeuerwehr bestätigten eine erhöhte Chlorgaskonzentration innerhalb des Gebäudes. Nach Angaben der Polizei bestand jedoch keine Gefahr für Anwohner. Verletzte wurden nicht gemeldet. Die Ursache für den Gasaustritt ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.





