(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Lörrach
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Lörrach erlebt einen Tourismus-Boom: Erstmals seit der Corona-Pandemie hat die Stadt wieder mehr als 106.000 Übernachtungsgäste gezählt. Damit erreicht Lörrach einen neuen Höchststand und bestätigt seinen wachsenden Stellenwert als Reiseziel im Dreiländereck.
Nach Angaben vom Statistischen Landesamt Baden-Württemberg wurden in den Beherbergungsbetrieben mit mehr als zehn Betten insgesamt 106.791 Übernachtungsgäste registriert. Das sind 7.178 Übernachtungen beziehungsweise 3,6 Prozent mehr als im Vorjahr.
Noch deutlicher fällt das Ergebnis aus, wenn auch kleinere Beherbergungsbetriebe berücksichtigt werden. Laut den KONUS-Statistiken wurden 2025 rund 230.882 Übernachtungen gezählt. Damit liegt Lörrach rund 48.000 Übernachtungen über dem Niveau von 2019 – also noch vor der Corona-Pandemie.
Etwa 80 Prozent der Gäste kamen aus Deutschland, rund 20 Prozent aus dem Ausland. Die wichtigsten internationalen Herkunftsländer sind die Schweiz und die Niederlande. Im Durchschnitt blieben die Gäste 2,25 Nächte.
Für zusätzlichen Rückenwind sorgten mehrere Großveranstaltungen in Basel. Während dem Eurovision Song Contest im Mai 2025 stiegen die Übernachtungszahlen in Lörrach um zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch die Weihnachtsmärkte in der Dreilandregion sorgten im Dezember für ein Plus von 9,1 Prozent. Während der Frauen-Fußball-Europameisterschaft in Basel legten die Übernachtungszahlen im Juli ebenfalls um mehr als zwölf Prozent zu.
Auch die Touristinformation in der Basler Straße verzeichnet steigendes Interesse. Zwischen Juli 2025 und Juni 2026 informierten sich dort mehr als 33.000 Besucher über Sehenswürdigkeiten, Freizeitangebote und Veranstaltungen. Rund 60.000 Broschüren und Flyer wurden ausgegeben.
Digital wächst die Reichweite ebenfalls. Der Instagram-Kanal „visit.loerrach“ erzielte mit seinem erfolgreichsten Beitrag rund 220.000 Aufrufe.
Oberbürgermeister Jörg Lutz sieht in den Rekordzahlen eine Bestätigung für die Attraktivität der Stadt. Von der positiven Entwicklung profitierten nicht nur Hotels und Gastronomie, sondern auch der Einzelhandel und viele weitere Bereiche der Stadt.








