FREIBURG

Freiburg: 18 neue Schulseelsorger für Schulen beauftragt

Die Erzdiözese Freiburg hat 18 Religionslehrerinnen und Religionslehrer neu für die Schulseelsorge beauftragt. Sie sollen Schülerinnen und Schüler bei persönlichen Problemen, in Krisensituationen und bei Fragen zur Zukunft begleiten.

Die Beauftragung fand am Freitag, 23. Oktober 2026, bei einem Gottesdienst im Freiburger Münster statt. Die Lehrkräfte hatten zuvor eine berufsbegleitende Weiterbildung mit acht Kursmodulen im Geistlichen Zentrum St. Peter abgeschlossen.

Gespräche und Hilfe in schwierigen Situationen

Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorger bieten unter anderem persönliche Gespräche an und unterstützen Schulgemeinschaften bei Krisen oder Trauerfällen. Außerdem organisieren sie Besinnungstage, religiöse Angebote und Möglichkeiten, sich aus dem Schulalltag zurückzuziehen.

Weihbischof Peter Birkhofer betonte bei dem Gottesdienst, wie wichtig geschützte Räume für Fragen, Zweifel und persönliche Erfahrungen junger Menschen seien.

Auch Ordinariatsrätin Susanne Orth hob hervor, dass die Schulseelsorge den gegenseitigen Respekt und den Zusammenhalt innerhalb der Schulen stärken solle.

Insgesamt 193 Lehrkräfte beauftragt

Seit 2007 wurden in der Erzdiözese Freiburg insgesamt 193 Religionslehrkräfte in elf Weiterbildungskursen für die Schulseelsorge beauftragt.

Die Beauftragung gilt jeweils für eine bestimmte Schule und ist zunächst auf sechs Schuljahre angelegt.

Neben der direkten Begleitung von Schülerinnen und Schülern unterstützen die Schulseelsorgenden auch die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Kirchengemeinden und sozialen Einrichtungen.

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