(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Polizeipräsidium Freiburg
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Ein über soziale Netzwerke organisiertes E-Scooter-Treffen hat der Polizei in Denzlingen mehrere Verstöße beschert. Bei Kontrollen wurden drei E-Scooter sichergestellt.
Hintergrund war ein sogenannter „E-Scooter-Rideout“, der zuvor im Internet angekündigt worden war. Nach Angaben der Polizei war die Veranstaltung behördlich untersagt. Deshalb verstärkte die Verkehrspolizei ihre Präsenz und kontrollierte die Teilnehmenden.
Insgesamt überprüften die Einsatzkräfte 13 E-Scooter-Fahrer. Dabei stellten sie fest, dass ein Roller aufgrund technischer Veränderungen keine gültige Betriebserlaubnis mehr für den öffentlichen Straßenverkehr hatte. Zwei weitere E-Scooter wurden sichergestellt, weil die Fahrer das vorgeschriebene Mindestalter von 14 Jahren noch nicht erreicht hatten.
Auch der mutmaßliche Organisator muss mit Konsequenzen rechnen. Gegen den Jugendlichen wird unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Außerdem wurde eine Mitteilung an die Führerscheinstelle veranlasst. Nach Angaben der Polizei war auch an seinem Fahrzeug die Betriebserlaubnis erloschen.
Die Polizei weist darauf hin, dass solche gemeinsamen Ausfahrten in der Regel angemeldet werden müssen. Wer sich nicht daran hält, muss mit Strafanzeigen und weiteren Folgen rechnen. Auch die Kosten eines Polizeieinsatzes können unter Umständen in Rechnung gestellt werden.
Zudem komme es bei solchen Treffen immer wieder zu gefährlichen Verkehrsverstößen, etwa durch technisch manipulierte E-Scooter oder riskante Fahrmanöver wie sogenannte Wheelies. Die Polizei kündigt an, auch künftig konsequent gegen Verstöße bei vergleichbaren Treffen vorzugehen.






