BREISGAU-HOCHSCHWARZWALD

Schallstadt: Flucht vor Polizeikontrolle endet im Bachbett

Ein 20-jähriger Autofahrer ist in der Nacht auf Mittwoch bei Schallstadt vor einer Polizeikontrolle geflüchtet und anschließend mit seinem Cabrio verunglückt. Der Opel Astra kam von der Kreisstraße 4980 ab und landete in einem Bachbett. Bei der Kontrolle entdeckte die Polizei mehrere gestohlene Autokennzeichen.

Der Vorfall ereignete sich am 21. Oktober gegen 1 Uhr zwischen Schallstadt und Mengen.

Fahrer beschleunigt und entkommt zunächst

Eine Polizeistreife war in Wolfenweiler unterwegs und wollte den aus Richtung Schallstadt kommenden Opel kontrollieren. Als die Beamten dem Fahrer Anhaltesignale gaben, beschleunigte dieser in Richtung Mengen.

Durch seine Fahrweise gelang es dem 20-Jährigen zunächst, sich vom Streifenwagen abzusetzen.

Kurz vor dem Ortseingang Mengen verlor er in einer Kurvenfolge offenbar wegen zu hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Auto. Der Wagen kam nach links von der Straße ab und blieb in einem Bachbett stehen.

Der Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Die Polizei nahm ihn vorläufig fest.

Mehrere gestohlene Kennzeichen entdeckt

Bei den anschließenden Ermittlungen stellte sich heraus, dass am Opel zwei als gestohlen gemeldete Kennzeichen angebracht waren.

Bei einer Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Beamten weitere gestohlene Autokennzeichen.

Die Verkehrspolizei Freiburg ermittelt gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, des Diebstahls und der Urkundenfälschung.

Warum der 20-Jährige vor der Kontrolle flüchtete, ist bislang nicht bekannt.

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