Nur einen Tag nach einer Kontrolle am Hauptbahnhof in Freiburg sind zwei Männer wegen Fahrens ohne gültigen Fahrschein zu Geldstrafen verurteilt worden. Bei einem der beiden wurde zudem ein manipuliertes Ausweisdokument festgestellt. Anschließend wurden beide Männer nach Frankreich zurückgeschoben und mit zweijährigen Einreiseverboten für Deutschland belegt.
Am Montagnachmittag, 19. Oktober, kontrollierte die Bundespolizei die beiden 21 und 22 Jahre alten Männer in einem Fernreisezug am Freiburger Hauptbahnhof. Beide konnten keinen gültigen Fahrschein vorzeigen.
Manipuliertes Ausweisfoto auf dem Handy
Der 21-Jährige zeigte den Beamten zur Identifizierung lediglich das Foto einer spanischen Identitätskarte auf seinem Smartphone. Deshalb brachten ihn die Einsatzkräfte zum Bundespolizeirevier Freiburg.
Eine Überprüfung bei ausländischen Behörden ergab nach Angaben der Bundespolizei, dass die vorgezeigten Ausweisdaten manipuliert waren.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Freiburg mussten sich beide Männer bereits am Dienstag, 20. Oktober, vor dem Amtsgericht verantworten. Das Gericht verurteilte sie in einem beschleunigten Verfahren.
Der 21-Jährige erhielt wegen Fahrens ohne Fahrschein und der Manipulation beweiserheblicher Daten eine Geldstrafe von 275 Euro. Sein Mobiltelefon wurde eingezogen.
Der 22-Jährige wurde wegen Fahrens ohne Fahrschein zu einer Geldstrafe von 75 Euro verurteilt.
Zurückschiebung nach Frankreich
Da die beiden Männer nach Angaben der Bundespolizei keine erforderliche Aufenthaltsberechtigung hatten, wurden sie anschließend nach Frankreich zurückgeschoben.
Gegen beide wurde außerdem ein zweijähriges Einreiseverbot für Deutschland verhängt.

