(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Staatsanwaltschaft Freiburg, Polizeipräsidium Freiburg
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Nach den beiden Gewalttaten im Freiburger Rieselfeld und am Schlossbergring sitzt der 30-jährige Tatverdächtige deutscher Staatsangehörigkeit jetzt in Untersuchungshaft. Das Amtsgericht hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen versuchtem und vollendetem Mord erlassen und am Mittwochnachmittag in Vollzug gesetzt.
Der Mann steht unter dringendem Verdacht, für beide Taten verantwortlich zu sein. Nach Angaben von Staatsanwaltschaft und Polizei gibt es derzeit keine Hinweise auf Mittäter. Damit widersprechen die Ermittler ausdrücklich entsprechenden Annahmen, die insbesondere in sozialen Medien verbreitet werden.
Für die Ermittlungen hat die Kriminalpolizei Freiburg eine eigene Ermittlungsgruppe eingerichtet. Weiterhin ungeklärt ist, ob zwischen dem Tatverdächtigen und den Opfern bereits vor den jeweiligen Taten eine Beziehung bestand.
Die Ermittler teilten außerdem mit, dass der 30-Jährige bereits in der Vergangenheit mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten sei, unter anderem wegen Eigentums- und Rohheitsdelikten sowie Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.
74-Jähriger im Rieselfeld getötet
Am Dienstagabend gegen 21:20 Uhr war auf einem Parkplatz im Bereich Willy-Brandt-Allee und Carl-von-Ossietzky-Straße ein schwer verletzter Mann gemeldet worden. Einsatzkräfte fanden dort einen 74-Jährigen mit augenscheinlichen Stich- und Schnittverletzungen. Trotz medizinischer Sofortmaßnahmen starb er noch am Tatort.
Auf Grundlage einer Beschreibung von Zeugen wurde der 30-Jährige wenig später im Bereich der Berliner Allee vorläufig festgenommen. Bei der Fahndung waren auch Polizeihunde und ein Hubschrauber im Einsatz. Eine mutmaßliche Tatwaffe wurde unweit vom Tatort gefunden und sichergestellt.
Verdacht nach Messerangriff am Schlossbergring
Die Ermittler gehen zudem dem dringenden Verdacht nach, dass derselbe Mann bereits am Sonntag, 6. September, am Schlossbergring einen anderen Mann mit einem Messer angegriffen haben soll.
Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der Tatverdächtige den Mann erst kurz zuvor kennengelernt. Der 29-Jährige wurde bei dem unvermittelten Angriff verletzt. Die Staatsanwaltschaft wertet diesen Fall als versuchten Mord.
Die Hintergründe beider Taten sind weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Freiburg unter 0761 882-2880 entgegen.
Bild: Marcel Hiller, BreisgauLIVE vor Ort








