(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Polizeipräsidium Freiburg
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Der 30-Jährige Deutsche, der nach dem tödlichen Messerangriff im Freiburger Rieselfeld festgenommen wurde, steht nach Angaben von Staatsanwaltschaft und Polizei unter einem weiteren schweren Verdacht: Er soll bereits zwei Tage zuvor einen 29-jährigen Mann am Schlossbergring mit einem Messer angegriffen und verletzt haben. Die Ermittler führen diesen Fall als versuchtes Tötungsdelikt.
Der Angriff am Schlossbergring ereignete sich am Sonntag gegen 14:15 Uhr. Nach den bisherigen Ermittlungen trafen sich dort zwei Männer auf einem Gebäudevorplatz. Laut Polizei hatten sie sich erst kurz zuvor kennengelernt.
Aus bislang unbekannten Gründen soll der Angreifer den 29-Jährigen unvermittelt und ohne Vorwarnung mit einem Messer attackiert haben. Das Opfer wurde dabei nicht unerheblich verletzt. Dem Mann gelang die Flucht auf den Schlossbergring. Der Angreifer entfernte sich anschließend in Richtung Stadtgarten.
Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung nach dem zunächst unbekannten Mann blieb am Sonntag ohne Erfolg.
Dringender Verdacht nach Tötungsdelikt im Rieselfeld
Zwei Tage später kam es im Rieselfeld zu einem mutmaßlichen Tötungsdelikt. Am Dienstag gegen 21:20 Uhr meldeten Zeugen einen schwer verletzten Mann auf einem Parkplatz im Bereich Willy-Brandt-Allee und Carl-von-Ossietzky-Straße. Der 74-Jährige wies laut Polizei Stich- und Schnittverletzungen auf und starb trotz medizinischer Sofortmaßnahmen noch am Tatort.
Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung nahm die Polizei wenig später einen 30-jährigen Deutschen im Bereich der Berliner Allee fest. Er gilt als dringend tatverdächtig. Eine mutmaßliche Tatwaffe wurde unweit vom Tatort sichergestellt.
Nach dem aktuellen Ermittlungsstand besteht nun der dringende Verdacht, dass derselbe 30-Jährige auch für den Messerangriff am Schlossbergring am Sonntag verantwortlich sein könnte.
Die Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Freiburg ermitteln weiter. Der 30-Jährige soll noch am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt werden. Ob und wie die beiden Fälle zusammenhängen und welche Motive hinter den mutmaßlichen Taten stehen, ist bislang nicht bekannt.
Die Kriminalpolizei sucht weiterhin Zeugen. Hinweise zum Tötungsdelikt im Rieselfeld nimmt sie rund um die Uhr unter 0761 882-2880 entgegen.
Bild: Marcel Hiller, BreisgauLIVE vor Ort (Archivbild)








