(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Lahr
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Der Flughafen Lahr soll für weitere 15 Jahre eine langfristige Perspektive erhalten. Stadt, Betreibergesellschaft und weitere Beteiligte haben sich nach Angaben der Stadt auf einen entsprechenden Rahmen verständigt. Die Verträge werden derzeit vorbereitet und müssen noch von den zuständigen Gremien behandelt werden. Gleichzeitig sind ein neuer Hangar für den Rettungshubschrauber „Christoph Ortenau“ und weitere Investitionen geplant.
Der Flughafen kommt nach Angaben der Stadt derzeit auf rund 12.000 Starts und Landungen pro Jahr. Betreiber ist seit Oktober 2013 die von Martin Herrenknecht getragene Lahrer Flugbetriebs GmbH & Co. KG.
Die Stadt bezeichnet den Betrieb als rentabel. Seit 2014 seien aus der Bewirtschaftung der Flugbetriebsfläche rund 3,8 Millionen Euro an die Stadt geflossen. Damit seien die rund 3,4 Millionen Euro refinanziert, die Lahr 2012 für die 201 Hektar große Fläche einschließlich Start- und Landebahn gezahlt hatte.
Neuer Hangar für „Christoph Ortenau“
Ein konkretes Projekt ist der Bau eines modernen Hangars samt Station für den Rettungshubschrauber „Christoph Ortenau“, der seit April 2026 von Lahr aus eingesetzt wird. Errichten soll ihn die Dr. Martin Herrenknecht Verwaltungs GmbH. Das dafür benötigte Grundstück soll auf Erbpachtbasis übertragen werden. Außerdem ist eine Erschließung von der Fritz-Rinderspacher-Straße vorgesehen.
Die Planungen für den Hangar seien bereits weit fortgeschritten. Im Umfeld könnten nach Angaben der Stadt weitere Hangars entstehen. Dazu liefen Gespräche mit potenziellen Interessenten. Auch Anlagen zur Nutzung oberflächennaher Geothermie sind Teil der Planungen.
Verträge müssen noch durch die Gremien
Die langfristige Übereinkunft ist noch nicht endgültig vertraglich abgeschlossen. Die entsprechenden Vereinbarungen werden derzeit ausgearbeitet und sollen in den kommenden Wochen den zuständigen Gremien der Stadt Lahr und der Industrie- und Gewerbezentrum Raum Lahr GmbH vorgelegt werden.
Der Flughafen verfügt über eine rund 3,5 Kilometer lange Start- und Landebahn. Neben privaten Flügen wird er unter anderem für medizinische Transporte, Regierungsmaschinen, Rettungsflug-Ausbildungen sowie Flüge im Zusammenhang mit Fußballspielen genutzt.
Bild: Herrenknecht AG








