(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Ministerium für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat
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Bei einer Lebensmittelkontrolle im Gasthaus Ochsen in Kehl ist im Juli ein erheblicher Schabenbefall festgestellt worden. Die Behörde untersagte daraufhin zunächst die Abgabe von Speisen. Die Mängel wurden jedoch noch am selben Tag beseitigt und der Betrieb durfte nach einer Nachkontrolle wieder Speisen anbieten.
Wie aus den am 4. September veröffentlichten Ergebnissen der amtlichen Lebensmittelüberwachung auf dem Verbraucherportal des Landes hervorgeht, fand die Kontrolle am 22. Juli statt. In der Küche wurden zahlreiche lebende und tote Schaben entdeckt. Nach Angaben der Behörde befanden sich Schaben unter anderem unmittelbar auf frischem Mürbeteig, der als Boden für Käsekuchen verarbeitet wurde.
Weitere Tiere wurden auf Arbeitsflächen, Böden, Wänden und Ausrüstungsgegenständen festgestellt. Die Lebensmittelüberwachung untersagte deshalb noch vor Ort die Abgabe von Speisen. Außerdem ordnete sie eine Grundreinigung und die Einschaltung eines Schädlingsbekämpfers an.
Entscheidend für den aktuellen Stand: Bereits bei einer Nachkontrolle am Nachmittag desselben Tages war der Betrieb nach Angaben der Behörde grundgereinigt. Die betroffenen Lebensmittel waren entsorgt worden und ein Schädlingsbekämpfer war bereits vor Ort. Anschließend wurde die Abgabe von Speisen wieder gestattet.
Die Veröffentlichung der Lebensmittelüberwachung erfolgte am 4. September. Damit beschreibt sie einen Vorfall vom 22. Juli und keine aktuell bestehende Betriebsschließung oder ein weiterhin geltendes Verbot der Speisenausgabe.








