(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: BreisgauLIVE vor Ort, VAG Freiburg
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Die VAG Freiburg baut ihren Betriebshof auf der Haid zu einem großen Solarstandort aus. Bis 2031 sollen Photovoltaikanlagen mit bis zu 3.700 Kilowatt-Peak Leistung entstehen. Sie sollen jährlich bis zu 3,7 Megawattstunden Strom erzeugen – rechnerisch 47 Prozent vom Strombedarf der E-Busse.
Ein Video vom Projekt auf Instagram: https://www.instagram.com/reel/Dc_Mt-QSZI8/?stkn=em13bGNneWJqdnVl
Dafür will die VAG in vier Stufen alle geeigneten Dächer auf dem Betriebshof mit Solarmodulen ausstatten, so VAG-Vorstand Stephan Bartosch. Insgesamt geht es um rund 32.000 Quadratmeter Dachfläche. Zusätzliche Flächen werden nach Angaben der VAG nicht versiegelt.
Das Gesamtprojekt kostet rund 6,3 Millionen Euro ohne den zusätzlich geplanten Batteriespeicher. Das Land Baden-Württemberg fördert den Ausbau mit 4,1 Millionen Euro, weitere 1,3 Millionen Euro kommen aus dem Zukunftsfonds Klimaschutz der Stadt Freiburg.
„Ohne Förderung hätten wir das in der finanziellen Lage der VAG nicht gestemmt bekommen“, so VAG-Vorstand Oliver Benz bei der heutigen Vorstellung des Projekts – verbunden mit seinem Dank an das Land und die Stadt. Auch Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit ist bei der Präsentation vor Ort. Das Projekt bringt viele Vorteile, unter anderem sei man laut Benz weniger abhängig von schwankenden Strommarktpreisen.
Erste Solaranlage soll im November ans Netz
Die erste Ausbaustufe läuft bereits. Seit Februar werden das neue Verwaltungsgebäude und eine von drei Straßenbahnabstellhallen mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Auf rund 3.900 Quadratmetern werden 906 Module mit insgesamt 420 Kilowatt-Peak Leistung installiert, erklärt Markus Berger, der das Projekt bei der VAG betreut. Der Netzanschluss ist für November vorgesehen.
Der erzeugte Strom soll je nach Bedarf direkt auf dem Betriebshof genutzt oder ins Stromnetz eingespeist werden. Ein geplanter Batteriespeicher mit einer Kapazität von 1.000 Kilowattstunden soll später zusätzlichen Solarstrom zwischenspeichern können.
Die Module werden in Ost-West-Richtung ausgerichtet. Dadurch soll sich die Stromproduktion stärker über den Tag verteilen. Das soll unter anderem ermöglichen, auch am Abend Solarstrom zu nutzen, wenn viele Fahrzeuge auf dem Betriebshof stehen.
Die VAG rechnet damit, dass ihr gesamter Strombedarf durch die weitere Umstellung auf Elektrobusse und neue Stadtbahnstrecken steigt. Aktuell liegt er nach Unternehmensangaben bei rund 24,5 Millionen Kilowattstunden im Jahr, für 2031 werden 25,5 Millionen Kilowattstunden prognostiziert. Bis Ende 2026 sollen 48 E-Busse unterwegs sein und bis 2031 ist laut Bartosch die Planung, rund 80 Elektrobusse zu betreiben.
Bild: Marcel Hiller, BreisgauLIVE vor Ort








