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(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Europa-Park Rust

Der Europa-Park in Rust baut seine Verbindung zur europäischen Raumfahrt aus: Deutschlands größter Freizeitpark und die Europäische Weltraumorganisation ESA haben eine offizielle Partnerschaft vereinbart.

Am Montag, 8. Juni 2026, unterzeichneten beide Partner ein entsprechendes Memorandum of Understanding. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Raumfahrt, Wissenschaft und Technologie für Besucherinnen und Besucher erlebbar zu machen. Besonders Kinder und Familien sollen künftig von neuen Bildungsangeboten, Veranstaltungen und interaktiven Formaten profitieren.

Nach Angaben des Europa-Park soll die Kooperation auch in den geplanten neuen Weltraum-Themenbereich einfließen, der bis 2028 entstehen soll. Dort soll die ESA künftig eine sichtbare Rolle übernehmen. Die Partnerschaft knüpft an bereits bestehende gemeinsame Projekte an, darunter die bekannten Science Days und weitere Veranstaltungen rund um Forschung und Technik.

Bei der Unterzeichnung in Rust war auch Bundesforschungs- und Raumfahrtministerin Dorothee Bär anwesend. Sie hob die Bedeutung der Zusammenarbeit für die Förderung von Wissenschaft und technischen Berufen hervor.

Für die Verantwortlichen steht die Partnerschaft zugleich für den europäischen Gedanken. Sowohl die ESA als auch der Europa-Park setzen auf grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Innovation und gemeinsame Zukunftsprojekte. Mit der Vereinbarung wollen beide Partner das Interesse an Raumfahrt stärken und wissenschaftliche Themen für ein breites Publikum verständlich und greifbar machen.

Der Europa-Park zählt mit mehr als sieben Millionen Gästen pro Jahr zu den größten touristischen Attraktionen Europas. Die ESA wiederum koordiniert seit Jahrzehnten die europäische Raumfahrt und vereint dafür die Kompetenzen von 23 Mitgliedsstaaten.

Bild: Europa-Park Rust

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