(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadtverwaltung Weil am Rhein
Mehr Präsenz an bekannten Problemorten und ein stärkeres Sicherheitsgefühl für die Bevölkerung: Die Stadt Weil am Rhein setzt in den kommenden Monaten auf einen privaten Sicherheitsdienst, der an Wochenenden im Stadtgebiet unterwegs sein wird.
Nach Angaben der Stadtverwaltung werden die Sicherheitskräfte vor allem in den Abend- und Nachtstunden eingesetzt. Schwerpunkt sind sogenannte Hotspots, an denen es in der Vergangenheit immer wieder zu Beschwerden über Lärm, Vandalismus oder andere Störungen gekommen ist.
Regelmäßige Kontrollen sind unter anderem in Parks, Unterführungen, auf Schulhöfen, an Grillplätzen und im Innenstadtbereich vorgesehen. Ziel sei es, Konflikte frühzeitig zu erkennen, Sachbeschädigungen zu verhindern und das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken.
Die Mitarbeitenden des Sicherheitsdienstes sollen dabei keine polizeilichen Aufgaben übernehmen. Vielmehr geht es um Präsenz, die Ansprache bei Ruhestörungen oder Fehlverhalten sowie die Meldung von Schäden oder Auffälligkeiten an die zuständigen Stellen.
Die Stadt verweist auf positive Erfahrungen anderer Kommunen, darunter Rheinfelden. Durch die sichtbare Präsenz erhofft man sich eine Verringerung von Vandalismus, Vermüllung, aggressivem Verhalten sowie Alkohol- und Drogenkonsum an öffentlichen Treffpunkten.
Das Projekt ist zunächst bis Ende September 2026 befristet. Anschließend will die Stadtverwaltung die Erfahrungen auswerten und über eine mögliche Fortsetzung entscheiden. Parallel dazu befindet sich der kommunale Ordnungsdienst der Stadt weiterhin im Aufbau.





