(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Rheinfelden (Baden)
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Die Insolvenz von Aluminium Rheinfelden trifft den Industriestandort am Hochrhein hart. Besonders die Zukunft von 185 Beschäftigten steht jetzt im Mittelpunkt. Die Stadt Rheinfelden hofft auf eine erfolgreiche Sanierung und den Erhalt des Standorts.
Oberbürgermeister Klaus Eberhardt erklärte, er habe erst am Montag von der Eröffnung der Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung der Aluminium Rheinfelden Alloys GmbH und der Aluminium Rheinfelden Semis GmbH erfahren. Die Stadt bedauere die Entwicklung für das Unternehmen und den Wirtschaftsstandort ausdrücklich.
Nach Angaben der Stadt sollen nun gemeinsam mit dem Betriebsrat Perspektiven für die Beschäftigten erarbeitet werden. Eberhardt betont, dass die Menschen in Rheinfelden über Jahrzehnte eng mit der „Alu“ verbunden gewesen seien. Das Unternehmen habe als erste Aluminiumhütte am Hochrhein Industriegeschichte geschrieben und zahlreiche innovative Produkte hervorgebracht.
Als Ursachen für die wirtschaftliche Krise nennt die Stadt unter anderem die geopolitische Lage, stark gestiegene Energiepreise, die schwache Nachfrage und den hohen Wettbewerbsdruck. Seit April 2021 gehört Aluminium Rheinfelden zum russischen Unternehmen UC RUSAL. In den vergangenen Jahren hätten Stadt, Wirtschaftsförderung und Wirtschaftsministerium das Unternehmen bereits mehrfach unterstützt, unter anderem bei der Energieversorgung, Entsorgungsfragen und im Zusammenhang mit EU-Sanktionen.
Eine positive Nachricht gibt es dennoch: Der Geschäftsbereich Carbon Products bleibt erhalten. Darauf setzt auch Oberbürgermeister Klaus Eberhardt. Er bietet dem Unternehmen ausdrücklich die Unterstützung der Stadt an, um an Zukunftsperspektiven für den Standort Rheinfelden mitzuwirken.








