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(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Lörrach (Beschlussvorlage 080/2026), Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

Die Stadtverwaltung Lörrach empfiehlt dem Gemeinderat, den Antrag auf eine Katzenschutzverordnung abzulehnen. Statt neuer Vorschriften soll es künftig eine Aufklärungskampagne für Katzenhalterinnen und Katzenhalter geben.

Über den Antrag der Grünen-Fraktion entscheidet der Gemeinderat am Montag, 19. Mai 2026. Die Fraktion hatte gefordert, Freigängerkatzen künftig zur Kastration, Kennzeichnung und Registrierung zu verpflichten. Ziel sei es, unkontrollierte Vermehrung und Tierleid zu verhindern sowie Wildvögel besser zu schützen.

Die Stadtverwaltung sieht aktuell jedoch keinen ausreichenden Handlungsbedarf. Laut Vorlage gebe es in Lörrach keine Hinweise auf eine größere Population verwilderter Katzen oder damit verbundene Probleme. Nach Einschätzung der Verwaltung und des Tierschutzvereins seien die meisten Freigängerkatzen bereits kastriert.

Außerdem verweist die Stadt auf praktische Schwierigkeiten bei der Kontrolle einer solchen Verordnung. Die Überprüfung, ob Tiere kastriert sind, sei im Alltag kaum umsetzbar und würde zusätzlichen Personalaufwand verursachen.

Die Verwaltung hält zusätzliche Kontrollstellen angesichts der Haushaltslage für nicht vertretbar. Stattdessen soll eine Informationskampagne Katzenhalter stärker sensibilisieren und freiwillige Verantwortung fördern.

Die Grünen-Fraktion verweist dagegen auf Erfahrungen anderer Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg, die bereits Katzenschutzverordnungen eingeführt haben.

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