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(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Verband Region Südlicher Oberrhein

Moore als unterschätzte Klimaschützer: Ein neues Großprojekt am Oberrhein soll ihre Rolle jetzt stärker in den Fokus rücken. Am Mittwoch, 30. April 2026, ist das Projekt „MOOREO“ offiziell gestartet. Dabei arbeiten der Verband Region Südlicher Oberrhein und der Verband Region Karlsruhe gemeinsam daran, Moorgebiete zwischen Freiburg und Rastatt systematisch zu untersuchen und langfristig zu entwickeln.

Hintergrund ist laut den beteiligten Verbänden die große Bedeutung von Mooren für den Klimaschutz. Entwässerte Moorböden setzen jährlich große Mengen an Treibhausgasen frei. Intakte Moore hingegen speichern CO₂, fördern die Artenvielfalt und helfen, Wasser in der Landschaft zu halten – etwa bei Trockenheit oder Starkregen.

Im Fokus stehen vor allem Nieder- und Anmoore in der Oberrheinniederung. Allein zwischen Freiburg und Rastatt umfassen diese Flächen mehr als 25 Quadratkilometer. In den kommenden vier Jahren sollen diese Gebiete wissenschaftlich analysiert werden. Dabei geht es unter anderem um die Frage, welche Flächen sich für eine Wiedervernässung eignen und wie groß das Potenzial zur CO₂-Einsparung ist.

In einem zweiten Schritt sollen gemeinsam mit Kommunen, Landwirten und weiteren Beteiligten konkrete Maßnahmen entwickelt werden. Ziel ist es, Lösungen zu finden, die auf freiwilliger Basis umgesetzt werden können.

Das Projekt wird vom Land Baden-Württemberg sowie vom Bund im Rahmen eines Programms für natürlichen Klimaschutz gefördert. Die Initiatoren sehen darin einen wichtigen Baustein, um die Klimaziele auch hier in der Region Südbaden zu erreichen.

Bild: Verband Region Südlicher Oberrhein

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