(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Agentur für Arbeit Freiburg, Agentur für Arbeit Lörrach
Der erhoffte Frühjahrsaufschwung bleibt aus: Der Arbeitsmarkt in Südbaden zeigt sich weiter schwach – mit unterschiedlichen Entwicklungen je nach Region.
Im April 2026 waren im Bezirk der Agentur für Arbeit Freiburg insgesamt 16.393 Menschen ohne Job. Das sind laut Arbeitsagentur 162 weniger als im März, die Arbeitslosenquote liegt bei 4,2 Prozent. Besonders positiv: Mehr Menschen konnten eine neue Stelle antreten als sich neu arbeitslos meldeten.
Am Donnerstag, 30. April 2026, teilte die Arbeitsagentur mit, dass sich die Lage jedoch nur leicht verbessert hat. In der Stadt Freiburg selbst ist die Arbeitslosigkeit sogar gestiegen, während sie in den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen leicht zurückging.
Ganz anders sieht es im Süden aus: In den Landkreisen Lörrach und Waldshut ist die Zahl der Arbeitslosen deutlich gestiegen. Insgesamt waren dort 11.946 Menschen ohne Arbeit gemeldet – ein Plus von 223 im Vergleich zum Vormonat. Die Arbeitslosenquote liegt im Raum Lörrach bei 5,5 Prozent, im Kreis Waldshut bei 4,1 Prozent.
Auffällig ist in allen Regionen die schwache Nachfrage nach Arbeitskräften. Im Raum Freiburg wurden 859 neue Stellen gemeldet – deutlich weniger als im März. Im Bezirk Lörrach waren es sogar nur 469 neue Angebote, der niedrigste Wert seit 2020.
Nach Angaben der Arbeitsagenturen halten sich viele Unternehmen wegen wirtschaftlicher Unsicherheiten mit Neueinstellungen zurück. Gleichzeitig bleibt der Fachkräftemangel bestehen, da viele offene Stellen spezielle Qualifikationen erfordern.
Die Behörden betonen daher die Bedeutung von Weiterbildung, um Arbeitssuchende besser auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes vorzubereiten.





