(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Amtsgericht Freiburg
Systematischer Diebstahl über Jahre hinweg: Vor dem Amtsgericht Freiburg müssen sich mehrere Angeklagte wegen mutmaßlichem Bandendiebstahl verantworten.
Am Montag, 20. April 2026, beginnt um 9 Uhr der Prozess im Sitzungssaal 4 des Amtsgerichts Freiburg. Weitere Verhandlungstage sind für Mittwoch, 22. April, und Montag, 27. April 2026 angesetzt.
Nach Angaben des Gerichts richtet sich das Verfahren gegen sieben deutsche Staatsangehörige im Alter zwischen 23 und 50 Jahren. Ihnen wird vorgeworfen, zwischen Februar 2019 und Januar 2023 in zahlreichen Fällen Waren aus dem Möbelhaus IKEA in Freiburg entwendet zu haben.
Eine zentrale Rolle soll dabei eine ehemalige Kassiererin gespielt haben. Laut Anklage habe sie ihre Position ausgenutzt, um Waren an der Kasse nicht zu erfassen und so unbezahlt aus dem Geschäft zu schleusen. Dabei sollen Freunde, Verwandte und Bekannte gezielt eingebunden worden sein.
Darüber hinaus sollen gestohlene Artikel teilweise weiterverkauft worden sein, unter anderem über Online-Plattformen. In weiteren Fällen wird der Kassiererin vorgeworfen, Kassenbelege zahlender Kunden missbräuchlich verwendet zu haben, um Waren nachträglich zu entwenden und zurückzugeben.
Das Gericht muss nun klären, in welchem Umfang sich die Vorwürfe bestätigen lassen.





