In Ettenheim ist die Entscheidung über das Bürgermeisteramt gefallen. Nach dem noch zu bestätigenden Ergebnis der Stichwahl am Sonntag, 25. Oktober 2026, hat sich Alexander Ruchti gegen seinen Mitbewerber Dominik Eble durchgesetzt.
Das vorläufige Ergebnis: Ruchti erhielt 65,1 Prozent der Stimmen. Auf Eble entfielen 34,9 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 52,1 Prozent.
Rückblick: Die Kandidaten für die Stichwahl in Ettenheim.
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Ruchti arbeitet seit 2010 im Ettenheimer Rathaus
Der 46-jährige Alexander Ruchti ist seit 2010 Stadtkämmerer der Stadt Ettenheim. Damit war er bereits vor seiner Kandidatur für die kommunalen Finanzen verantwortlich und an verschiedenen Verwaltungs- und Infrastrukturprojekten beteiligt.
Der Diplom-Verwaltungswirt wurde in Lahr geboren, wuchs in Hofweier auf und lebt seit 2010 in Ettenheim. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Vor seiner Tätigkeit in Ettenheim arbeitete er von 2007 bis 2010 als Stadtkämmerer in Stühlingen.
Mit dem Wahlergebnis würde Ruchti von seiner bisherigen Position in die Leitung der Ettenheimer Stadtverwaltung wechseln.
Infrastruktur, Finanzen und Wohnraum als Schwerpunkte
Im Wahlkampf stellte Ruchti vor allem eine verlässliche Infrastruktur, solide Stadtfinanzen und die Weiterentwicklung Ettenheims in den Mittelpunkt.
Zu seinen genannten Schwerpunkten gehören die Wasser- und Energieversorgung, Hochwasserschutz, Schulen und Kindergärten sowie die medizinische Versorgung.
Auch bezahlbarer Wohnraum, sichere Geh- und Radwege und die Entwicklung der Innenstadt waren Themen seines Wahlprogramms.
Bei größeren Investitionen setzt Ruchti nach eigenen Angaben auf langfristige Finanzplanung, Fördermittel und eine stärkere Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen.
Dominik Eble unterliegt in der Stichwahl
Sein Gegenkandidat Dominik Eble hatte sich als parteiloser Bewerber um das Bürgermeisteramt beworben.
Der 43-Jährige lebt mit seiner Familie in Ettenheim und arbeitet seit 2003 bei Mercedes-Benz.
Eble wollte insbesondere seine Erfahrungen aus der Wirtschaft in die Stadtverwaltung einbringen. Im Wahlkampf setzte er unter anderem auf die Stärkung der Innenstadt, die Unterstützung örtlicher Unternehmen, die Entlastung von Familien und eine serviceorientierte Verwaltung.
Ruchti lag bereits im ersten Wahlgang vorne
Schon bei der ersten Abstimmung am 4. Oktober hatte Alexander Ruchti die meisten Stimmen erhalten.
Damals entfielen 47,7 Prozent auf Ruchti. Dominik Eble kam auf 28,7 Prozent und Carina Kratt auf 23,5 Prozent.
Da keiner der drei Bewerber die absolute Mehrheit erreichte, wurde eine Stichwahl zwischen Ruchti und Eble notwendig.
Die Wahlbeteiligung im ersten Wahlgang hatte bei 59,1 Prozent gelegen. Insgesamt waren 6.485 Stimmen abgegeben worden.
Mit der Stichwahl vom 25. Oktober ist die Entscheidung über die künftige Rathausspitze gefallen.

