(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Polizeipräsidium Offenburg
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Nach dem tödlichen Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Regionalzug bei Gengenbach hat die Polizei ihre Ermittlungen abgeschlossen und neue Erkenntnisse veröffentlicht.

Demnach sprechen die bisherigen Ermittlungen dafür, dass der lebensältere Autofahrer möglicherweise in suizidaler Absicht auf den Bahnübergang in der Kinzigstraße gefahren ist. Mehrere Zeugen berichteten übereinstimmend, der Mann habe trotz geschlossener Halbschranken und roter Warnlichter die Sperre umfahren und sein Auto anschließend im Gleisbereich angehalten. Kurz darauf kollidierte der Regionalexpress mit dem Fahrzeug.

Nach Angaben von Zeugen soll der Mann bereits kurz zuvor mehrfach versucht haben, die geschlossenen Schranken zu umfahren.

Der Fahrer starb noch an der Unfallstelle. Der Lokführer blieb unverletzt und wurde vom Notfallmanagement der Deutschen Bahn sowie vom Rettungsdienst betreut. Die rund 200 Fahrgäste im Regionalexpress blieben ebenfalls unverletzt. Nach Abschluss der Spurensicherung konnte der Zug zunächst bis nach Haslach weiterfahren. Dort wurden Fahrgäste als Zeugen befragt und konnten ihre Reise später mit einem Ersatzzug fortsetzen.

Auch Reisende, die wegen des Schienenersatzverkehrs umsteigen mussten, wurden vom Rettungsdienst betreut. Die Sperrung der Schwarzwaldbahn konnte am Mittwochnachmittag wieder aufgehoben werden.

Die Polizei weist darauf hin, dass sie entsprechend dem Medienkodex grundsätzlich nicht über Suizide berichtet. Aufgrund der erheblichen öffentlichen Auswirkungen des Einsatzes und der zahlreichen Augenzeugen wurde in diesem Fall eine Ausnahme gemacht.

Hinweis: Diese Meldung behandelt Suizid und kann belastend sein.

Wenn euch solche Nachrichten persönlich nahegehen oder ihr selbst in einer schwierigen Lebenssituation seid, sprecht mit Menschen, denen ihr vertraut. Hilfe zu suchen ist ein wichtiger Schritt.

Kostenlose und anonyme Unterstützung bieten unter anderem:

• TelefonSeelsorge: 0800 1110111 oder 0800 1110222 sowie 116 123 – rund um die Uhr erreichbar.
• Nummer gegen Kummer: Für Kinder und Jugendliche 116 111, für Eltern 0800 1110550.
• In akuten Krisen oder wenn unmittelbare Gefahr besteht, wählt bitte den Notruf 112 oder sucht die nächstgelegene psychiatrische Notaufnahme auf.

Ihr seid mit euren Sorgen nicht allein. Hilfe ist da.

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