(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Verband Region Südlicher Oberrhein
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Der Ausbau vom Stromnetz wird zur entscheidenden Voraussetzung für das Gelingen der Energiewende am Südlichen Oberrhein. Vertreter von Netzbetreibern, Kommunen, Landkreisen und Behörden haben sich jetzt in Emmendingen über die Herausforderungen und geplanten Ausbaumaßnahmen ausgetauscht.
Eingeladen hatte der Verband Region Südlicher Oberrhein. Mit dabei waren die überregional tätigen Netzbetreiber TransnetBW, Netze BW, Badenova Netze, Naturenergie Netze und E-Werk Netze.
Der steigende Strombedarf durch Wärmepumpen, Elektroautos und neue Verbraucher wie Rechenzentren oder Lkw-Ladestationen stellt die Netze vor große Herausforderungen. Gleichzeitig wächst die Zahl der Windkraft- und Photovoltaikanlagen, deren Strom in das Netz eingespeist werden muss.
Nach Angaben der Beteiligten hält der Ausbau der Netzinfrastruktur derzeit weder mit dem Zubau erneuerbarer Energien noch mit der steigenden Nachfrage Schritt. Dadurch können neue Wind- und Solaranlagen teilweise nicht angeschlossen werden. Auch Unternehmen erhalten teilweise nicht die benötigten Netzanschlüsse.
Der Vorsitzende des Verbands Region Südlicher Oberrhein, Dr. Kai-Achim Klare, betonte: „Die Energiewende ist heute vor allem eine Frage der Synchronisierung. Erzeugung, Netz, Speicher und Verbrauch müssen zusammenfinden.“
Ein weiteres Thema waren große Batteriespeicher. Sie können zwar helfen, Stromangebot und -verbrauch besser auszugleichen, stellen nach Einschätzung der Netzbetreiber aber teilweise zusätzliche Anforderungen an das Stromnetz. Viele Städte und Gemeinden sehen sich derzeit mit entsprechenden Anfragen konfrontiert.
Auch die Genehmigung neuer Umspannwerke, Trafostationen sowie Stromleitungen spielte eine wichtige Rolle. Das Regierungspräsidium Freiburg kündigte an, die Verfahren künftig besser aufeinander abzustimmen und zu beschleunigen.
Verbandsdirektor Wolfgang Brucker sieht in dem Austausch einen wichtigen Schritt: Eine enge Zusammenarbeit zwischen Netzbetreibern, Kommunen und Behörden sei notwendig, um die Energiewende erfolgreich umzusetzen.







