(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Agentur für Arbeit Freiburg, Agentur für Arbeit Lörrach
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Mit Beginn der Sommerferien ist die Arbeitslosigkeit in Südbaden gestiegen. Betroffen sind alle fünf Landkreise. Neben den üblichen saisonalen Effekten belastet weiterhin die angespannte wirtschaftliche Lage den Arbeitsmarkt.

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Freiburg, mit der Stadt Freiburg sowie den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen, waren Ende Juli 16.437 Menschen arbeitslos. Das sind 378 mehr als im Juni. Die Arbeitslosenquote stieg auf 4,2 Prozent.

Auch im Bezirk der Agentur für Arbeit Lörrach nahm die Arbeitslosigkeit zu. In den Landkreisen Lörrach und Waldshut waren 12.051 Menschen ohne Beschäftigung. Das sind 232 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote stieg auf 5,3 Prozent. Im Landkreis Lörrach liegt sie bei 5,6 Prozent, im Landkreis Waldshut bei 4,9 Prozent.

Nach Angaben von der Arbeitsagentur ist der Anstieg vor allem auf den Beginn der Sommerferien zurückzuführen. Viele Schulabgänger und ehemalige Auszubildende melden sich zunächst arbeitslos, bevor sie eine Ausbildung, ein Studium, einen Freiwilligendienst oder eine neue Stelle beginnen. Gleichzeitig halten sich viele Unternehmen wegen der wirtschaftlichen Unsicherheit mit Neueinstellungen zurück.

Trotzdem gibt es für Ausbildungssuchende weiterhin gute Chancen. Im Bezirk Freiburg suchen noch rund 1.150 Jugendliche einen Ausbildungsplatz. Dem stehen etwa 1.250 unbesetzte Lehrstellen gegenüber. Im Bezirk Lörrach sind aktuell noch 662 Ausbildungsplätze frei.

Bei den offenen Stellen zeigt sich ein gemischtes Bild. Im Agenturbezirk Freiburg wurden im Juli 1.100 neue Stellen gemeldet – etwas mehr als im Juni. Insgesamt sind dort noch 4.347 offene Stellen verfügbar. Im Agenturbezirk Lörrach ging die Zahl der neu gemeldeten Stellen dagegen deutlich zurück. Aktuell stehen dort 2.312 offene Arbeitsstellen zur Verfügung.

Die Arbeitsagenturen rechnen damit, dass die Arbeitslosigkeit im August saisonbedingt zunächst weiter steigen wird. Mit dem Beginn vieler Ausbildungen und neuer Arbeitsverhältnisse im Herbst dürfte sich die Lage anschließend wieder entspannen.

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